Sechzehntes Kapitel

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Teilen in bezahlte und unbezahlte Arbeit scheidet, widerspricht
den Gesetzen über die Produktion des Mehrwerts — so wäre die
Antwort einfach und durch den bloßen Anblick der faktischen Ver-
hältnisse gegeben: Sub [bei] A drückt ihr die wirkliche Rate des
Mehrwerts aus, das heißt das Verhältnis des während 5 Wochen
von einem variablen Kapital von 500 Pfd. Sterl. produzierten
Mehrwerts zu diesem variablen Kapital von 500 Pfd. Sterl. Sub B
dagegen wird in einer Art gerechnet, die nichts zu tun hat weder
mit der Produktion des Mehrwerts noch mit der ihr entsprechenden
Bestimmung der Rate des Mehrwerts, Die 500 Pfd. Sterl. Mehr-
wert, die mit einem variablen Kapital von 500 Pfd. Sterl. produziert
worden sind, werden nämlich nicht berechnet mit Bezug auf die
500 Pfd. Sterl. variables Kapital, das während ihrer Produktion
vorgeschossen wird, sondern auf ein Kapital von 5000 Pfd. Sterl.,
Wovon */,0, 4500 Pfd. Sterl., mit der Produktion dieses Mehrwerts
von 500 Pfd. Sterl. gar nichts zu tun haben, vielmehr erst all-
mählich im Verlauf der folgenden 45 Wochen fungieren. sollen, also
gar nicht existieren für die Produktion der ersten 5 Wochen, um die
88 sich hier allein handelt. In diesem Fall also bildet die Differenz
in der Rate des Mehrwerts von A und B gar kein Problem.

Vergleichen wir nun die Jahresraten des Mehrwerts für die
Kapitale B und A. Für Kapital B haben wir %%m — 100%; für
Kapital A 705 = 1000 %. Aber das Verhältnis der Mehrwerts-
raten ist dasselbe wie vorher. Dort hatten wir:

Rate des Mehrwerts von Kapital B 10% j 2

Rate des Mehrwerts von Kapital A 100% und jetzt haben wir:
Jahresrate des Mehrwerts von Kapital B 100 ta
Jahresrate des Mehrwerts von Kapital A 1000 %

aber 10 % = 100 % also dasselbe Verhältnis wie oben
100% 1000 % .

Jedoch hat sich das Problem jetzt umgedreht. Die Jahresrate
des Kapitals B: 500 = 100 % bietet durchaus keine Abweichung
— &uch nicht mehr den Schein einer Abweichung — von den uns
bekannten Gesetzen über die Produktion und die ihr entsprechende
Rate des Mehrwerts dar. Es sind 5000, während des Jahres vor-
geschossen und produktiv konsumiert worden, sie haben 5000m
produziert. Die Rate des Mehrwerts ist also der obige Bruch 50m
= 100 %. Die Jahresrate stimmt mit der wirklichen Rate des
Mehrwerts. Es ist also diesmal nicht, wie vorher, Kapital B, sondern
Kapital A, das die Anomalie [Abweichung] darbietet, die zu er-
klären ist.

Wir haben hier die Rate des Mehrwerts %%-" = 1000 %. Aber
wenn im ersten Fall 500m, das Produkt von 5 Wochen, berechnet
wurde auf ein vorgeschossenes Kapital von 5000 Pfd. Sterl., wovon
”0 nicht in seiner Produktion verwandt waren, so jetzt 5000m