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Dritter Abschnitt
selbst ist, also soweit nicht zum Beispiel die Kapitalisten IIb Geld-
kapital für v. durch Kredit anderweitig aufnehmen. Quantitativ
dagegen können die Umsetzungen der verschiedenen "Teile des
Jahresprodukts nur so proportionell stattfinden wie oben darge-
Stellt, soweit Stufenleiter und Wertverhältnisse der Produktion
stationär [unverändert] bleiben und soweit diese strengen Verhält-
nisse nicht alteriert werden durch den auswärtigen Handel.
Wenn man nun nach A. Smithscher Weise sagte, I (v + m) lösen sich
auf in ILe, und IIe löst sich auf in I v+m), oder, wie er öfter und
noch abgeschmackter zu sagen pflegt, I iv + m bilden Bestandteile des
Preises (respektive Wertes, er sagt value in exchange [Tauschwert]) von
TTc, und IT: bildet den ganzen Bestandteil des Wertes I v +m), so könnte
und müßte man ebenfalls sagen, (IIb), löst sich auf in (ILa)m, oder
{Ila)m in (IIb)-, oder (IIb)v bildet einen Bestandteil des Mehrwerts
IIa, und vice versa [umgekehrt]: der Mehrwert löste sich so auf in
Arbeitslohn, respektive variables Kapital, und das variable Kapital
bildete einen „Bestandteil“ des Mehrwerts. Diese Abgeschmackt-.
heit findet sich soweit in der Tat bei A. Smith, da bei ihm der Arbeits-
lohn bestimmt ist durch den Wert der notwendigen Lebensmittel,
diese Warenwerte dahingegen wieder durch den Wert des in ihnen
enthaltenen Arbeitslohnes (variablen Kapitals) und Mehrwerts. Er
ist so absorbiert [gefangengenommen] durch die Bruchstücke, worin
das Wertprodukt eines Arbeitstages auf kapitalistischer Basis zer-
fällbar — nämlich in v + m —, daß er ganz darüber vergißt, daß es
beim einfachen Warenaustausch ganz gleichgültig, ob die in verschie-
dener Naturalform existierenden Aequivalente aus bezahlter oder un-
bezahlter Arbeit bestehen, da sie in beiden Fällen gleich viel Arbeit
zu ihrer Produktion kosten, und daß es ebenso‘ gleichgültig ist, ob
die Ware des A ein Produktionsmittel und die des B ein Konsumtions-
mittel, ob nach dem Verkauf die eine Ware als Kapitalbestandteil
zu fungieren hat, die andere dagegen in den Konsumtionsfonds eingeht
und secundum [nach der Ansicht von] Adam als Revenue verzehrt
wird. Der Gebrauch, den der individuelle Käufer von seiner Ware
macht, fällt nicht in den Warenaustausch, in die Zirkulationssphäre,
und berührt nicht den Wert der Ware. Dies wird in keiner Weise
dadurch anders, daß bei Analyse der Zirkulation des jährlichen gesell-
schaftlichen Gesamtprodukts die bestimmte Gebrauchsbestimmung,
las Moment der Konsumtion der verschiedenen Bestandteile jenes
Produkts in Betracht kommen muß.

Bei obig konstatierter Umsetzung von (IIb)-, gegen einen gleich-
wertigen Teil von (IIa)m und bei den weiteren Umsetzungen zwischen
(ITa)m und (IIb)m ist keineswegs vorausgesetzt, daß, seien es die
einzelnen Kapitalisten von IIa und IIb, seien es ihre respektiven
Gesamtheiten, sie im selben. Verhältnis ihren Mehrwert zwischen not-
wendigen Konsumtionsgegenständen und Luxusmitteln teilen. Einer
mag mehr in dieser Konsumtion, ein anderer mehr in jener veraus-
zaben. Auf dem Boden der einfachen Reproduktion ist nur voraus-