Zwanzigstes Kapitel

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Das gesamte Produkt von II — die Konsumtionsmittel — ist
seinem Gebrauchswert nach, konkret, in seiner Naturalform betrach-
tet, Produkt des von II geleisteten Drittels des gesellschaftlichen
Arbeitstages, es ist Produkt der Arbeiten in ihrer konkreten Form als
Weberarbeit, Bäckerarbeit usw., die in dieser Abteilung verwandt
worden, dieser Arbeit, soweit sie als das subjektive Element des
Arbeitsprozesses fungiert. Was dagegen den konstanten Wertteil
dieses Produkts II angeht, so erscheint er nur wieder in einem neuen
Gebrauchswert, in einer neuen Naturalform, der Form von Konsum-
tionsmitteln, während er früher in der Form von Produktionsmitteln
bestand. Sein Wert ist durch den Arbeitsprozeß von seiner alten
Naturalform auf seine neue Naturalform übertragen worden. Aber
der Wert dieser ?/s des Produktenwerts [von II] gleich 2000 ist nicht
in dem diesjährigen Verwertungsprozeß von II produziert worden.

Ganz wie vom Standpunkt des Arbeitsprozesses betrachtet, das
Produkt II das Resultat neufungierender lebendiger Arbeit und
ihr gegebener, vorausgesetzter Produktionsmittel ist, in denen sie
sich als in ihren gegenständlichen Bedingungen verwirklicht, so ist
vom Standpunkt des Verwertungsprozesses der Produktenwert II
gleich 3000 zusammengesetzt aus dem durch das neuzugesetzte !/;
des gesellschaftlichen Arbeitstages produzierten Neuwert (5007 +
500m = 1000) und aus einem konstanten Wert, worin %/s eines
vergangenen, vor dem hier betrachteten Produktionsprozeß II ver-
flossenen gesellschaftlichen Arbeitstages vergegenständlicht sind.
Dieser Wertteil des Produkts II stellt sich dar in einem Teil des
Produkts selbst. Es existiert in einem Quantum Konsumtions-
mittel zum Wert von 2000 gleich ?/3 eines gesellschaftlichen Arbeits-
tages. Es ist dies die neue Gebrauchsform, worin er wiedererscheint.
Der Austausch von einem Teil der Konsumtionsmittel gleich 2000 IIc
gegen Produktionsmittel I gleich I (1000v -- 1000m), ist also in
der Tat Austausch von */, Gesamtarbeitstag, die keinen Teil der
diesjährigen Arbeit bilden, sondern vor diesem Jahr verflossen sind,
mit */3 des diesjährigen, in diesem Jahr neuzugesetzten Arbeitstages,
?/3 des gesellschaftlichen Arbeitstages dieses Jahres könnten nicht
in der Produktion von konstantem Kapital verwandt werden und
doch zugleich variablen Kapitalwert plus Mehrwert für ihre eigenen
Produzenten bilden, wenn sie sich nicht mit einem Wertteil der
jährlich konsumierten Konsumtionsmittel auszutauschen hätten,
worin */3 eines vor diesem Jahr, nicht. innerhalb desselben ver-
ausgabten und realisierten Arbeitstages steckten. Es ist Austausch
von ?/, Arbeitstag dieses Jahres gegen ®/3 Arbeitstag, die vor diesem
Jahr verausgabt worden, Austausch zwischen diesjähriger und
vorjähriger Arbeitszeit. Dies also erklärt uns das Rätsel, warum
das Wertprodukt des ganzen gesellschaftlichen Arbeitstages sich
auflösen kann. in variablen Kapitalwert plus Mehrwert, obgleich
?/, dieses Arbeitstages nicht verausgabt worden in der Produktion
von Gegenständen, worin variables Kapital oder Mehrwert sich