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Zwanzigstes Kapitel

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Kapital einer Nation bilden, sind nicht konsumierbar.‘ 1484
(Storch: „Considerations sur la nature du revenu national. Paris
1824“, p. 150.)

A. Smith jedoch hat dieses fabelhafte Dogma aufgestellt, das
ihm bis heute geglaubt wird, nicht nur in der bereits erwähnten Form,
wonach der gesamte gesellschaftliche Produktenwert sich in Revenue
auflöst, in Arbeitslohn plus Mehrwert, oder wie er es ausdrückt, in
Arbeitslohn plus Profit (Zins) plus Grundrente. Sondern auch in der
noch populäreren Form, daß die Konsumenten in letzter Instanz
(ultimately) den ganzen Produktenwert den Produzenten zahlen
müssen. Dies ist bis heute einer der bestbeglaubigten Gemeinplätze
der vielmehr ewigen Wahrheiten der sogenannten Wissenschaft der
politischen Oekonomie. Dies wird in folgender plausiblen Weise ver-
anschaulicht. Nimm irgendeinen Artikel, zum Beispiel leinene
Hemden. Erst hat der Spinner von Leinengarn dem Flachsbauer den
ganzen Wert des Flachses zu zahlen, also Flachssamen, Düngemittel,
Arbeitsviehfutter etc., nebst dem Wertteil, den das fixe Kapital des
Flachsbauers, wie Baulichkeiten, Ackergeräte usw., an dies Produkt
abgibt; den in der Produktion des Flachses gezahlten Arbeitslohn;
den Mehrwert (Profit, Grundrente), der im Flachs steckt; endlich die
Frachtkosten des Flachses von seiner Produktionsstätte zur Spinne-
rei. Dann hat der Weber dem Spinner des Leinengarns nicht nur
diesen Preis des Flachses zurückzuerstatten, sondern auch den Wert-
teil der Maschinerie, Baulichkeiten ete., kurz des fixen Kapitals, der
auf den Flachs übertragen wird, ferner alle während des Spinn-
prozesses verzehrten Hilfsstoffe, Arbeitslohn der Spinner, Mehrwert
ete., und. so geht’s weiter mit dem Bleicher, den Transportkosten
der fertigen Leinwand, endlich dem Hemdenfabrikanten, der den
ganzen Preis aller früheren Produzenten bezahlt hat, die ihm nur sein
Rohmaterial geliefert haben. In seiner Hand findet nun fernerer
Wertzusatz statt, durch Wert teils des konstanten Kapitals, das in
der Form von Arbeitsmitteln, Hilfsstoffen etc. in der Hemden-
fabrikation verzehrt wird, teils durch die darin verausgabte Arbeit,
die den Wert des Arbeitslohnes der Hemdenmacher plus dem Mehrwert
des Hemdenfabrikanten zusetzt. Dies ganze Hemdenprodukt koste
nun schließlich 100 Pfd. Sterl., und dies sei der Anteil am ganzen
jährlichen Produktenwert, den die Gesellschaft in Hemden veraus-
gabt. Die Konsumenten der Hemden zahlen die 100 Pfd. Sterl.,
also den Wert aller in den Hemden enthaltenen Produktionsmittel
wie den Arbeitslohn pls Mehrwert des Flachsbauers. Spinners,

48d ]] est clair que la valeur du produit annuel se distribue partie en
zapitaux et partie en profits, et que chacune de ces portions [in der Engels-
schen Ausgabe „parties“. K.] de la valeur du produit annuel va reguliere-
ment acheter les produits dont la nation a besoin, tant pour entretenir son
z3apital que pour renouveler [in der Engelsschen Ausgabe „remplacer‘‘. K.]
son fonds consommable. .. les produits qui constituent le capital d’une
nation, ne sont vDoint consommables.‘“