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kauf), also noch weniger direkt variables Geldkapital. Schließlich
werden sie dies durch den Verkauf der Ware 1000 Iv an IIe und durch
das baldige Wiedererscheinen der Arbeitskraft als käuflicher Ware,
als Material, worin sich 1000, Geld umsetzen kann.

Während aller. dieser Wandlungen hält Kapitalist I beständig
das variable Kapital in seiner Hand: 1. anfänglich als Geldkapital;
2. sodann. als Element seines produktiven Kapitals; 3. noch später
als Wertteil seines Warenkapitals, also in Warenwert; 4. endlich
wieder in Geld, dem die Arbeitskraft, worin es umsetzbar, wieder
gegenübersteht. Während des Arbeitsprozesses hat der Kapitalist
das variable Kapital in seiner Hand als sich betätigende, Wert schaf-
fende Arbeitskraft, aber nicht als Wert von gegebener Größe; da er
jedoch den Arbeiter stets nur zahlt, nachdem seine Kraft schon. be-
stimmte kürzere oder längere Zeit gewirkt hat, so hat er auch den
von ihr geschaffenen Ersatzwert für sie selbst plus Mehrwert bereits
in seiner Hand, bevor er zahlt.

Da das variable Kapital stets in irgendeiner Form
in der Hand des Kapitalisten bleibt, kann in keiner
Weise gesagt werden, daß es sich in Revenue für irgend
jemand umsetzt. 1000 Iv in Ware setzt sich vielmehr um in Geld
durch seinen Verkauf an II, dem es die Hälfte seines konstanten
Kapitals in natura ersetzt.

Was sich in Revenue auflöst, ist nicht.das variable Kapital I,
1000 in Geld; dies Geld hat aufgehört, als Geldform des variablen
Kapitals I zu fungieren, sobald es in Arbeitskraft umgesetzt ist, wie
das Geld jedes andern Warenverkäufers aufgehört hat, irgend ihm
Gehöriges zu repräsentieren, sobald er es in Ware eines Verkäufers
umgesetzt hat. Die Umsätze, die das als Arbeitslohn bezogene Geld
in der Hand der Arbeiterklasse durchmacht, sind keine Umsätze des
variablen Kapitals, sondern des in Geld verwandelten Wertes ihrer
Arbeitskraft; ganz ebenso wie der Umsatz des vom Arbeiter geschaf-
fenen Wertprodukts (2000 I + =) nur der Umsatz einer den Kapita-
listen gehörigen Ware ist, der den Arbeiter nichts angeht. Der
Kapitalist aber — und noch mehr sein theoretischer Dolmetscher,
der politische Oekonom — kann sich nur schwer der Einbildung
entschlagen, daß das dem Arbeiter ausgezahlte Geld immer noch
sein, des Kapitalisten Geld ist. Ist der Kapitalist Goldproduzent, so
erscheint direkt der variable Wertteil — das heißt das Aequivalent
in Ware, das ihm den Kaufpreis der Arbeit ersetzt — selbst in Geld-
form, kann also auch ohne den Umweg eines Rückflusses von neuem
als variables Geldkapital fungieren. Was aber den Arbeiter in II
betrifft — soweit wir absehen vom Luxusarbeiter —, so existiert 500v
selbst in Waren, die für die Konsumtion des Arbeiters bestimmt
sind, die er, als Gesamtarbeiter betrachtet, direkt wieder kauft
von demselben Gesamtkapitalisten, an den er seine Arbeitskraft ver-
kauft hat. Der variable Wertteil des Kapitals II besteht seiner
Naturalform nach in Konsumtionsmitteln, größtenteils bestimmt für

Das Kapital. I.

Zwanzigstes Kapitel

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