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Dritter Abschnitt
die durch den Verkauf der Waren in Geldform übergegangen. Dies
Geld dient dann dazu, das fixe Kapital (oder Elemente desselben, da
die verschiedenen Elemente desselben verschiedene Lebensdauer
haben) in natura zu ersetzen und so diesen Bestandteil des produk-
tiven Kapitals wirklich zu erneuern. Dies Geld ist also Geldform
eines Teils des konstanten Kapitalwerts, des fixen Teils desselben.
Diese Schatzbildung ist also selbst ein Element des kapitalistischen
Reproduktionsprozesses, Reproduktion und Aufspeicherung — in
Geldform — des Werts des fixen Kapitals oder seiner einzelnen
Elemente, bis zu der Zeit, wo das fixe Kapital ausgelebt und folglich
seinen ganzen Wert an die produzierten Waren abgegeben hat und
nun in natura ersetzt werden muß. Dies Geld verliert aber nur seine
Schatzform und tritt daher erst aktiv wieder ein in den durch die
Zirkulation vermittelten Reproduktionsprozeß des Kapitals, sobald
es rückverwandelt wird in neue Elemente des fixen Kapitals, um die
abgestorbenen zu ersetzen.

So wenig wie die einfache Warenzirkulation identisch ist mit
bloßem Produktenaustausch, so wenig kann sich der Umsatz des
jährlichen Warenprodukts in bloßen unvermittelten, gegenseitigen
Austausch seiner verschiedenen Bestandteile auflösen. Das Geld
spielt eine spezifische Rolle darin, die namentlich auch in der Weise
der Reproduktion des fixen Kapitalswerts sich ausdrückt. (Es ist
nachher zu untersuchen, wie sich das anders darstellen würde, vor-
ausgesetzt die Produktion sei gemeinsam und besitze nicht die Form
der Warenproduktion.)

Kehren wir nun zu dem Grundschema zurück, so hatten wir für
Klasse II: 20006 + 500v + 500m. Die sämtlichen im Lauf des Jahres
produzierten Konsumtionsmittel sind hier gleich Wert von 3000, und
jedes der verschiedenen Warenelemente, woraus die Warensumme
besteht, zerfällt seinem Wert nach in ?%c + !/ev + 1/,m, oder pro-
zentig in 66°’/3c + 16%sv + 16%/gm. Die verschiedenen Warensorten
der Klasse II mögen konstantes Kapital in verschiedener Propor-
tion enthalten; ebenso mag der fixe Teil des konstanten Kapitals
bei ihnen verschieden sein; ebenso die Lebensdauer der fixen Kapital-
teile, also auch der jährliche Verschleiß oder der Wertteil, den sie
pro rata übertragen auf die Waren, in deren Produktion sie beteiligt
sind. Dies ist hier gleichgültig. Mit Bezug auf den gesellschaftlichen
Reproduktionsprozeß handelt es sich nur um den Umsatz zwischen
den Klassen II und I. II und I treten sich hier nur in ihren gesell-
schaftlichen Massenverhältnissen gegenüber; die proportionelle
Größe des Wertteils c des Warenprodukts II (in der jetzt behandelten
Frage allein maßgebend) ist daher das Durchschnittsverhältnis, wenn
alle Produktionszweige, die unter II subsumiert sind, zusammenge-
faßt werden.

Jede der Warensorten (und es sind zum großen Teil dieselben
Warensorten), deren Gesamtwert rubriziert ist unter: 2000v + 500v
+ 500m, ist so gleichmäßig dem Wert nach gleich 66?/; %o + 16?/;%-r