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Zwanzigstes Kapitel

413

der allseitigen nominellen [nur der Benennung nach erfolgten] Preis-
erhöhung ihrer Waren nur einen Warenstock von 400 Pfd. Sterl.
Wert unter sich zu ihrer Privatkonsumtion zu verteilen haben, daß
sie aber sich das wechselseitige Vergnügen machen, 400 Pfd. Sterl.
Warenwert zu zirkulieren mit einer Geldmasse, die für 500 Pfd. Sterl:
Warenwert erheischt ist.

Ganz abgesehen davon, daß hier „ein Teil ihrer Profite‘‘ und
also überhaupt ein Warenvorrat, worin Profit sich darstellt, unter-
stellt ist. Destutt will uns aber gerade erklären, wo dieser Profit
herkommt. Die Geldmasse, die nötig ist, um ihn zu zirkulieren, ist
eine ganz untergeordnete Frage. Die Warenmasse, worin der Profit
3ich darstellt, scheint davon herzustammen, daß die Kapitalisten
liese Warenmasse nicht nur einander verkaufen, was bereits sehr
schön und tief ist, sondern sich alle einander zu teuer verkaufen.
Wir kennen jetzt also eine Quelle der Bereicherung der Kapitalisten.
Sie kommt hinaus auf das Geheimnis des „Entspektor Bräsig‘, daß
lie große Armut von der großen pauvrete herkommt.

2. Dieselben Kapitalisten verkaufen ferner „an die Lohnarbeiter,
sowohl an die, welche sie selbst besolden, wie an die, welche die
müßigen Kapitalisten besolden; von welchen Lohnarbeitern sie auf
diese Weise ihren ganzen Lohn zurückerhalten, ausgenommen deren
kleine Ersparnisse‘‘,

Der Rückfluß des Geldkapitals, in Form von welchem die Kapitali-
sten den Lohn dem Arbeiter vorgeschossen haben, zu den Kapitalisten
macht nach Herrn Destutt die zweite Quelle der Bereicherung solcher
Kamnitalisten aus.

Wenn also die Kapitalistenklasse zum Beispiel 100 Pfd. Sterl.
den Arbeitern in Lohn gezahlt und dann dieselben Arbeiter von der-
selben Kapitalistenklasse Ware zum selben Wert von 100 Pfd. Sterl. kau-
fen, und daher die Summe von 100 Pfd. Sterl., welche die Kapitalisten
als Käufer von Arbeitskraft vorgeschossen, ihnen beim Verkauf von
Waren zu 100 Pfd. Sterl. an die Arbeiter zurückfließt, so bereichern
sich dadurch die Kapitalisten. Es scheint, vom Standpunkt des ge-
wöhnlichen Menschenverstandes, daß die Kapitalisten sich vermittels
dieser Prozedur wieder im Besitz von 100 Pfd. Sterl. befinden, die
sie vor der Prozedur besaßen. Bei Beginn der Prozedur besitzen sie
100 Pfd, Sterl. Geld, sie kaufen für diese 100 Pfd. Sterl. Arbeitskraft.
Für diese 100 Pfd. Sterl. Geld produziert die gekaufte Arbeit Waren
von einem Wert, soviel wir bis jetzt wissen, von 100 Pfd. Sterl. Durch
Verkauf der 100 Pfd. Sterl. Waren an die Arbeiter erhalten die Kapi-
talisten 100 Pfd. Sterl. Geld zurück. Die Kapitalisten besitzen also
wieder 100 Pfd. Sterl. Geld, die Arbeiter aber für 100 Pfd. Sterl. Ware,
die sie selbst produziert haben. Wie sich die Kapitalisten dabei be-
reichern sollen, ist nicht abzusehen. Wenn die 100 Pfd. Sterl. Geld
ihnen nicht zurückflössen, so hätten sie den Arbeitern erstens 100 Pfd.
Sterl. Geld für ihre Arbeit zahlen und zweitens ihnen das Produkt
dieser Arbeit, für 100 Pfd. Sterl. Konsumtionsmittel. umsonst geben