ann

‘LA
AT
Mn
I
J-
‚h
a8
N
In
An
ir
L-
6
ST

-Q
n
n

Einundzwanzigstes Kapitel

427
zu schaffen, auch keine größere Mehrarbeit als die auf Grundlage
der einfachen Reproduktion verausgabte. Der Unterschied liegt
hier nur in der Form der angewandten Mehrarbeit, der konkreten
Natur ihrer besonderen nützlichen Weise. Sie ist verausgabt worden
in Produktionsmitteln für Ice statt für IIe, in Produktionsmitteln
für Produktionsmittel statt in Produktionsmitteln für Konsum-
tionsmittel. Bei der einfachen Reproduktion wurde vorausgesetzt,
daß der ganze Mehrwert I verausgabt wird als Revenue, also in
Waren II; er bestand also nur aus solchen Produktionsmitteln, die
das konstante Kapital IIe in seiner Naturalform wieder zu ersetzen
haben. Damit also der Uebergang von der einfachen zur erweiterten
Reproduktion vor sich gehe, muß die Produktion in Abteilung I im-
stande sein, weniger Elemente des konstanten Kapitals für II, aber
um ebensoviel mehr für I herzustellen. Erleichtert wird dieser Ueber-
gang, der sich nicht immer ohne Schwierigkeiten vollziehen wird,
Jurch die Tatsache, daß eine Anzahl Produkte von I als Produk-
tionsmittel in beiden Abteilungen dienen können.

Es folgt also, daß — bloß dem Wertumfang nach betrachtet
— innerhalb der einfachen Reproduktion das materielle Substrat
Idie materielle Grundlage] der erweiterten Reproduktion produziert
wird. Es ist einfach direkt in Produktion von Produktionsmitteln,
n Schöpfung von virtuellem zuschüssigem Kapital I verausgabte
Mehrarbeit der Arbeiterklasse I. Die Bildung von virtuellem zu-
zätzlichem Geldkapital seitens A, A, A” (I) — durch sukzessiven
Verkauf ihres Mehrprodukts, das ohne alle kapitalistische Geld-
ausgabe gebildet — ist also hier die bloße Geldform von zuschüssig
produzierten Produktionsmittel I.

Produktion von virtuellem zusätzlichem Kapital drückt also
in unserm Fall (denn wie wir sehen werden, kann es sich auch ganz
anders bilden) nichts aus als ein Phänomen des Produktionsprozesses
selbst, Produktion, in einer bestimmten Form, von Elementen
des produktiven Kapitals.

Produktion auf großer Stufenleiter von zuschüssigem virtuellem
Geldkapital — auf zahlreichen Punkten der Zirkulationsperipherie
— ist also nichts als Resultat und Ausdruck vielseitiger Produktion
von virtuell zusätzlichem produktivem Kapital, dessen Entstehung
selbst keine zusätzlichen Geldausgaben seitens der industriellen
Kapitalisten voraussetzt.

Die sukzessive Verwandlung dieses virtuell zusätzlichen produk-
tiven Kapitals in virtuelles Geldkapital (Schatz) seitens A, A’, A”
spec. (I), die durch den sukzessiven Verkauf ihres Mehrprodukts
bedingt ist — also durch wiederholten einseitigen Warenverkauf
>hne ergänzenden Kauf —, vollzieht sich in wiederholter Entziehung
von Geld aus der Zirkulation und ihr entsprechende Schatzbildung.
Diese Schatzbildung — ausgenommen den Fall; wo der Goldprodu-
zent der Käufer — unterstellt in keiner Weise zusätzlichen Edelmetall-
Reichtum, sondern nur veränderte Funktion von bisher umlaufendem