333 Vertriebsorganisation Der Aufbau einer Vertriebsorganisation gestaltete sich in allen untersuchten Betrieben schwierig, wei] 38 nur in begrenztem Rahmen möglich ist, Aufträge mehr als zwei Tage vor ihrer Auslieferung in Form "ester Bestellungen hnereinzuholen. Hierdurch wird as für jeden Betrieb erforderlich, das Verhältnis zu seiner Kundschaft auf eine Vertrauensbasis zu stellen, die als Gegengewicht gegenüber der Absatzaınsicherheit im allgemeinen wirken soll. Nur in ainem Falle wurde neben der Lieferorgsniseation eine eigene Vertreterorganisation aufgebaut, die geschäft: Lich günstige Wirkungen hatte, jedoch nur in dem be-;yeffenden Gebiet mit einer dichten Besiedelung er-Folgreich sein konnte. In der Mehrzahl der Fälle Fungierten die Fahrer (oder Beifahrer) der Liefer-Fahrzeuge gleichzeitig als Vertreter und Verkäufer, Jie an ihren zusätzlichen Aufgaben durch Prämienand Provisionsbeteiligungen interessiert wurden. üntscheidend war hier außerdem der sehr infensive persönliche Einsatz der Betriebsinhaber bei Kundenwerbung und Verkaufsförderung-. ET #4 Werbung Als Hauptwerbeargumente wurden in allen Fällen GQuali-:3t und langjährige freundschaftiiche Geschäftsbeziehungen benutzt. In einigen Betrieben wurde daneben noch eine Verkaufsunterstützung des Lebensmittele1inzelhandels durch Zurverfügungstellung von Werbeplakaven und achaufenster-Klebestreifen durchgeführt, Dieze Maßnahme hat sich vor allem dann bewährt, wenn das mengenmäßige Angebot groß und eine Steigerung SNB6-kündigt war. Im übrigen reichen die Handeisspannen ınd die insgesamt zur Verfügung stehenden Mittel nicht aus, um größere Werbemaßnahmen zu finanzieren.