die Linie nach Südosten ab und führt über Mammendorf, das Südende 4es Dachauer Mooses berührend, nach Pasing und München. Damit dürften die wesentlichsten Angaben über den Verlauf der Linie and die Gesichtspunkte für deren wirtschaftliche Trassierung erwähnt sein. Vom Standpunkt des Automobilismus habe ich mich zunächst nicht weiter ausgesprochen, das wollte ich den Herren Vertretern der Autonobilverbände überlassen. Betrachten wir uns einmal das Gesamtbild der Linie, so ist ganz augenscheinlich, das Anfangs- und Endpunkt der Strecke im Netz der jeutschen Hauptdurchgangsstraßen denkbar günstig liegen. Büscheljörmig führen von Berlin wie von München aus die wichtigsten Straßen nach allen Richtungen weiter. Die Linie wird dadurch zur Verbindung 4er norddeutschen Tiefebene zwischen Berlin und dem Meere bis einschließlich Hamburg mit dem bayerischen Oberlande. Im Norden lassen sich leicht die Züge von Berlin nach Hamburg, Stettin und dem weiteren Osten bis Königsberg anschließen. Im Süden ist der Anschluß von München über Innsb r u ck-—Brenner-Paß nach der oberitalienischen Tiefebene — Verona -— und von da nach Rom gegeben. Das Teilstück Zwickau--Nürnberg wird noch benutzt werden von allen Kraftwagen, die aus Mittel- und Südostdeutschland nach dem deutschen Süden fahren, soweit sie tschecho-slovakisches Gebiet vermeiden wollen. Insbesondere aber stellt die Linie die günstigste Straßenverbindung Mitteldeutschlands mit den österreichischen Alpenländern dar. Die Straße verläuft durchweg westlich der Luftlinie, von der sie sich zwischen Augsburg und Nürnberg am weitesten entfernt. Zwickau liegt von allen berührten Städten der Luftlinie am nächsten. Die Länge der ganzen Strecke beträgt 667 km. Im einzelnen betragen die Entfernungen Berlin-—Leipzig 172 km, Leipzig-—Hof 150 km, Hof—Nürnberg 137 km und Nürnberg—München 208 km. Zweifellos läßt sich eine kürzere Verbindung aerstellen; sie würde aber die wichtigste Strecke Nürnberg—Augsburg ausschließen und das sächsische Industriegebiet auch nicht berühren. Gewiß lassen sich noch manche Verbesserungen im. .Grund- und Aufriß anbringen. So werden sich vor allem durch geschickte Ausnutzung der Flußtäler viele der im Längsschnitt jetzt vorhandenen Spitzen, die äbrigens zur Veranschaulichung 250 fach vergrößert dargestellt worden sind, abmildern lassen. Der Gebirgszug Fichtelgebirge—Frankenwald— Thüringer Wald muß aber auf jeden Fall überschritten werden. . Über die Finanzierung möchte ich nichts weiter sagen. (Heiterkeit.) Über die Kosten möchte ich nur eine Schätzung versuchen. Nimmt man mit Rücksicht darauf, daß große Strecken in der Tiefebene und den Fiußtälern keine baulichen Schwierigkeiten bieten, die Gebirgsstrecken andererseits teurer sind, als Mittelwert für 1 km Neubaukosten zunächst Jreispuriger Nur-Autostraße 400 000 RM. an, so ergibt sich für die 667 km % „0