Der Ziehungsbeamte und der neben ihm sitzende Beamte haben beide Arme mit einer Ärmelhülle aus glattem dunklen Stoffe zu bekleiden, die. das Hand- gelenk‘ fest umschließt 8 12. Die auf die Nadel aufgereihten Lose werden nach jedem 200. Zuge durch einen Amtsgehilfen auf den Faden gezogen; dessen Enden werden mit dem Privat- siegel des Leiters auf zwei -Pappeblättchen angesie- gelt, von denen das eine mit entsprechender Auf- schrift versehen ist. Sodann werden die aufgezogenen Lose in einem Nebenraum mit den betreffenden Blättern beider Ziehungslisten zweimal genau verglichen. Die Ziehungsliste II wird in die Felder für die einzelnen Nummern zerschnitten. Die so entstandenen Num- mernzettel werden nach Tausenden in die Fächer der Sortierkasten eingeordnet. Nach jedem 200. Zuge wechselt der Ziehungs- beamte mit dem neben ihm sitzenden Beamten, der erste mit dem zweiten Listenführer seinen Platz und seine Tätigkeit. S 13. Der letzte Zug aus jedem Ziehungsrad ist von dem zweiten Listenführer nach der Wiederholung der Nummer als solcher zu bezeichnen. Nach der Ziehung les letzten Loses erklärt der Leiter die Auslosung für heendiegt. 8 14. Nach Beendigung der Ziehung sind die Ziehungs- väder zu verschließen und mit dem Dienstsiegel der Reichsschuldenverwaltung sowie mit dem Privat- siegel des Leiters zu versehen. Die Schlüssel sind in einen Umschlag zu legen, der von dem Leiter mit seinem Privatsiegel zu verschließen ist. Räder und Schlüssel werden sodann der Kontrolle der Reichspapiere zur Aufbewahrung im Tresor über- geben Die aufgereihten Lose werden, nachdem sie sämtlich mit beiden Ziehungslisten zweimal ver- glichen worden sind, gleichfalls der Kontrolle der Reichspapiere ausgehändigt und sind von dieser bei den Schlüsseln zu verwahren. FO