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        <title>Weltwirtschaftliche und politische Erdkunde</title>
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      <div>VI. DIE BERGWERKE DER ERDE 129 
Peru und Argentinien traten in die Reihe wichtiger Erzeuger ein 
Durch den neuerschlossenen Reichtum Mittel- und Südamerikas 
ist der Anteil der 
Neuen Welt an der 
Weltölerzeugung auf 
rund 85 Hundertteile 
gestiegen. Mexiko, Ve- 
nezuela und Kolum- 
bien helfen den rie- 
sigen Ölbedarf der 
Union decken, der 
die eigene große Er- 
zeugung gegenwärtig 
noch übersteigt. 
Von den russi- 
schenÖlvorkomm- 
nissen, die vor allem 
längs des Nord- und 
Ostabhanges des Kau- 
kasus liegen, sind die 
weitaus wichtigsten 
die bei Baku auf der 
Halbinsel Apsche- 
ron. Überall ver- 
rät sich hier das Öl 
in so reichem Maße, 
daß es dem gan- 
zen. Landschaftsbilde 
durch Erdgasausbrü- 
che, Schlammrvulkane 
und dergleichen ein 
eigenartiges Gepräge 
gibt. Ein Wald von 
Bohrtürmen vervoll- 
ständigt das Bild. Die 
etwa über 60 km sich 
erstreckenden Naph- 
thalager werden seit 
1872 im großen aus- 
gebeutet. Während 
des Weltkrieges hörte 
die Ausbeute zeit- 
weise ganz auf. Noch 
im Herbst 1924 la- 
gen 2000 Bohrtürme 
brach. Aber allmäh- 
lich stieg die jetzt 
vom Staate betriebe- 
ne Förderung wieder. 
Reinhard, Erdkunde, 
Bsdt 
— 7000 
800 
O0 
400 
200 
; A la a ‘—_ 
400 “05 “7 DB 2 es nl 
109, Steigerung der Ölproduktion Südamerikas.</div>
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