& A 1,95 21 3 ayliothek =’ \ + 4,16 i a En in 3 Nez RS Betrachten wir die entsprechenden Verhältnisse AÄKDeuts he” Reich, so erhalten wir grundsätzlich das gleiche Bild” es Kea hier die Volkszunahme in Millionen in den folgenden Perioden” 2, Kap. Volkszahl und Volkswaechstum SCH ES = 1816—1865 :865— 1910 :865—1880 :880—1895 895— 10910 14,8 25,1 5,58 7,94 12,70 In den I5 Jahren von 1895—1910 war das Volkswachstum im Deutschen Reiche mehr als doppelt so groß wie in der gleich großen Periode von 1865—1880. Wir sehen also zunächst im Gegensatz zu älteren Zeiten eine durchaus regelmäßige Volkszunahme und wir sehen ferner, daß sie in stark progressiver Weise vor sich gegangen ist. Es beruht dies auf zwei Ursachen: Einmal darauf, daß — wie wir noch sehen werden — in diesen Zeiten im allgemeinen sowohl der Geburten- überschuß, als auch die Zuwachsrate, d. h. das relative Verhältnis des Zuwachses zur vorhandenen Volkszahl, eine Steigerung erfahren haben. Die andere Ursache des progressiven Wachstums liegt aber darin, daß sich die Zunahme der Bevölkerung in jedem Jahre auf einer breiteren Basis, breiter um die Zunahme des Vorjahres, voll- zieht. Auch bei gleichbleibender Zuwachsrate muß deshalb das ab- solute Wachstum der Bevölkerung eine progressive Form annehmen *). Für die Beurteilung der Zusammenhänge von Bevölkerung und Wirtschaft kommt es aber nicht auf die Zuwachsrate, nicht auf das relative, sondern ganz allein auf das absolute Wachstum der Bevölkerung an. Handelt es sich doch darum, Volkszahl und Volks- wachstum mit den Unterhalts- und Ernährungsmöglichkeiten eines bestimmten Gebietes zu vergleichen. Ob hierbei Störungen eintreten, hängt, von der Seite der Bevölkerung aus gesehen, nicht davon ab, ob diese jährlich um ein oder zwei Prozent steigt, sondern ob sie um eine oder zwei Millionen Köpfe zunimmt. Das ist schon rein äußerlich daran zu erkennen, daß allein von dem absoluten Volkswachstum das rein äußere Verhältnis der Volks- 1) Auf diesen einfachen, häufig übersehenen Zusammenhang hat bereits Dühring hingewiesen, als er hervorhob, daß die Bevölkerung eine Größe sei, deren Zuwachs selbst wieder die Ursache eines neuen Zuwachses zu werden strebt. Kursus, a. a. O., S. 116. Diehl-Mombert, Grundrisse, Bd. z5.