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wären, sondern zufolge einer von innen heraus erfolgenden Umschichtung der
Altersgliederung, die unter dem Namen „Veralterung‘“ oder „Überalterung‘,
bekannt ist. Folgende Zahlen werden dies verdeutlichen.

Es standen im Alter von 60 und mehr Jahren:

‚ADXDr

Männer

1900 + 1600
1910 2249 ı
1920 | 2962 |
1929 3619

Von 1000
Männern

54,4
56,5
61,4
70.9

Frauen

2729
3556
4578
55924

Von 1000
Frauen

78,4
77,6
81,2
91.1

Zusammen

4329
5805
7540
9143

Von 1000
Einwohnern

67,4
67,8
72,1
81.9

In diesen Ziffern drückt sich mit aller Deutlichkeit die zunehmende Veralterung
 der Bevölkerung aus, eine Erscheinung, die sich im allgemeinen überall
dort einstellt, wo die Geburtenziffer abnimmt. Wenn weniger Kinder geboren
werden, so geht der prozentuale Anteil der Jungen an der Bevölkerung zurück
und der der Alten steigt. Es wäre deshalb durchaus verkehrt, aus dem
größeren Anteil, der den Alten an der Gesamtbevölkerung zukommt, ohne
weiteres auf eine Verlängerung der Lebensdauer, d. h. auf eine Verbesserung
der Sterblichkeitsverhältnisse schließen zu wollen. Nur wenn bei gleichbleibender
 oder gar zunehmender Geburtenziffer der Anteil der Alten an der
Gesamtbevölkerung zunimmt, darf man darin eine Wirkung günstigerer
Sterblichkeitsverhältnisse erblicken. Wenn aber die Geburtenziffer abnimmt
und gleichzeitig die Sterblichkeitsverhältnisse sich günstiger gestalten, wie das
für Bern tatsächlich der Fall ist, so unterstützen sich diese beiden Faktoren
und bringen dann die Erscheinung der Veralterung noch ausgeprägter
hervor.

Das Jahrzehnt 1900/1910 weist noch eine hohe Geburtenziffer auf; deı
Geburtenrückgang setzt zwar schon um die Jahrhundertwende ein; eine
Veralterung ist jedoch noch kaum spürbar. Deutlicher bemerkbar wird sie
im folgenden Jahrzehnt, in welchem der Geburtenausfall infolge des Krieges
und der Grippe, die vorwiegend jüngere Leute dahinraffte, den Anteil
der Alten an der Stadtbevölkerung anschwellen ließ. Besonders deutlich
aber tritt die zunehmende Veralterung in den letzten 9 Jahren zutage. Die
heutige Gestaltung des Altersaufbaues ist das Ergebnis von Umständen
(Geburten, Sterbefälle, Wanderungen) die zum Teil um Jahrzehnte zurückliegen,
 ebenso wie ihrerseits die gegenwärtigen Geburts- und Sterblichkeitsverhältnisse
 die Altersgliederung der Zukunft bedingen werden. Die Veralterung