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Die vorstehende Übersicht veranschaulicht die über 60 Jahre alten Personen
 nach Geschlecht und Zivilstand und ihre Verteilung auf Privatwohnungen
 und Anstalten und Spitäler.
Jeder zwanzigste über 60 Jahre alte Einwohner befindet sich in einer Anstalt
der einem Spital. Für die ganze Untersuchung ist zu beachten, daß es sich
bei den Anstalts- und Spitalinsassen nur um solche Personen handelt, die zur
Zeit der Erhebung dauernd in einer Anstalt oder einem Spital untergebracht
waren und die voraussichtlich auch den Rest ihres Lebens dort zubringen
werden. Die zu Heilzwecken vorübergehend in einer Anstalt oder einem Spital
untergebrachten Personen wurden, soweit sie zur Wohnbevölkerung Berns
gehörten, natürlich mitgezählt, aber bei der Bearbeitung zu der Bevölkerung
in Privatwohnungen gerechnet; die gleiche Behandlung wurde dem über
50 Jahre alten Anstalts- und Spitalpersonal zuteil. Die Zahl der Personen,
die Aufenthalt in Anstalten und Altersheimen nehmen, wächst begreiflicherweise
 mit steigendem Alter.
Es befanden sich in Anstalten:
Von den 5983 60-69jährigen Personen: 162 = 2,7 Ya
Von den 2581 70-79jährigen Personen: 205= 7,9 %
Von den 579 über 80jährigen Personen: 94 = 16,2 %s
Die 461 Anstaltsinsassen im Sinne dieser Statistik setzen sich aus 131
Männern und 330 Frauen zusammen.
Weshalb die Frauen in den Anstalten so viel zahlreicher vertreten sind,
lehrt ein Blick auf den Zivilstand. Es sind vor allem ledige Frauen (175), die
erwerbsunfähig geworden sind und verwitwete (124), die ihren Versorger
verloren haben, die das Gros der weiblichen Anstaltsbevölkerung bilden,
wogegen die Verheirateten (17) und die Geschiedenen (14) stark zurücktreten.
Das augenfällige Überwiegen des weiblichen Geschlechts unter den über
S0jährigen überrascht den Statistiker nicht. Von den 9143 über 60jährigen
sind nicht weniger als 5524 oder rund drei Fünftel Frauen, Obschon auf 100
Mädchen 106 Knaben geboren werden, wird diese kleine ‚„Männerreserve‘“
schon in den ersten Lebensjahren aufgezehrt, so daß an der Schwelle des
dritten Jahrzehnts sich die Geschlechter ungefähr die Wage halten. Auf
den späteren Altersstufen überwiegt das weibliche Geschlecht, und zwar im
allgemeinen in um so stärkerem Maße, in je höhere Altersklassen man emporsteigt.
 Während im Durchschnitt in der Stadt Bern auf 100 Männer ungefähr
 120 Frauen entfallen, kommen auf 100 Männer von über 60 Jahren 155
Frauen. bei den über 70jährigen sogar 178.

Näheren Aufschluß über den Zusammenhang zwischen Geschlecht, Zivilstand
 und Alter der über 60 Jahre alten Personen gibt die folgende Übersicht.