10% (1030) 1867 Juni 27 Wie verwandelt sich der Wert der Ware in ihren Produktionspreis, worin 1. die ganze Arbeit als bezahlt erscheint unter der Form des Arbeitslohns; 2, die Mehrarbeit aber, oder der Mehrwert, die Form eines Preisaufschlags annimmt unter dem Namen Zins, Profit etc., über den Kostenpreis (= Preis des konstanten Ka- pitalteils + Arbeitslohn). Die Beantwortung dieser Frage setzt voraus: [. Daß die Verwandlung von z.B. Tageswert der x Arbeitskraft in Lohn oder Preis der Tagesarbeit dargestellt ist. Dies geschieht Kapitel V dieses Bandes. IH. Daß die Verwandlung des Mehrwerts in Pro- fit, des Profits in Durchschnittsprofit usw. dar- gestellt ist. Dies unterstellt vorherige Darstellung des Zirkula-ıs tionsprozesses des Kapitals, da der Umschlag des Ka- pitals usw, Rolle dabei spielt. Diese Sache kann daher erst im 3. Buch dargestellt werden (Band II enthält 2. und. 3. Buch). Hier wird sich zeigen, woher die Vorstellungsweise von Spießer und Vulgärökonom stammt, nämlich daher, daß in ihrem z Hirn sich immer nur die unmittelbare Erscheinun gsform der Verhältnisse reflektiert, nicht deren innerer Zusammen- hang. Wäre letztres übrigens der Fall, wozu wäre dann über- haupt eine Wissenschaft nötig? Wollte ich nun alle derartigen Bedenken vorwe g ab-x schneiden, so würde ich die ganze dialektische Entwicklungs- methode verderben. Umgekehrt. Diese Methode hat das Gute, daß sie den Kerls beständig Fallen stellt, die sie zur unzeitigen Manifestation ihrer Eselei provozieren. Übrigens folgt unmittelbar auf den, Dir zuletzt in Hand be- findlichen $3: „Die Rate des Mehrwerts“ der $: „Ar- beitstag‘“ (Kampf um die Länge der Arbeitszeit), dessen Be- handlung ad oculus demonstriert, wie sehr der Herr Bourgeois praktisch über die Quelle und Substanz seines Profits im Klaren ist. Auch zeigt sich dies in dem case Senior, wo der » Bourgeois versichert, sein ganzer Profit und Zins rühre von der letzten unbezahlten Arbeitsstunde her. Besten Gruß an Mrs. Lizzy. Dein K. M. Auf Deiner Rückreise mußt Du ein paar Tage hierbleiben. Apropos! Ich habe es in keiner Weise für zweckmäßig er- achtet, Herrn Meißner in meine Privatverhältnisse einzuweihn. Ir