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Einleitung.

fürlich. Cbenfo willkürlich verfährt die Statiftif, wenn fie in
die „©ewerbeitatiftif” einbegreift: alle Erwerbstätigkeit außer
Land- und Zorftwirt| Haft.
Diejem weiteren, Sfonomijchen Begriffe gegenüber verbindet
 der wijjen|haftlihe Sprachgebrauch, der National:
öfonomen mit dem Worte Gewerbe
3. einen engeren Öfonomijchen Begriff. Wir verftehen
nämlich darunter diejenige wirtf{dhaftlidhe Tätigkeit, die
gerichtet ift auf die Stoffbearbeitung oder Stoffverarbeitung,
 die [og. Stoffveredelung, ein|hließ:
ih Erhaltung und Ausbefjerung der Sacdhgüter.
Das ijt der Sinn, den wir dem Worte in diejen Bändchen
unterlegen, die Jich mit den auf das Gewerbe bezüglichen Erjcheinungen
 befaffen. Das Gewerbe bildet aljo einen Teil der
Güterproduktion und tritt Jomit in Gegenfaß zu Handel,
Transport u/m.; es bildet einen Teil der @üterproduktion und
tritt damit in Gegenjaß zur Stoffgewinnung, der ]og. Ur.
produktion (Landwirt haft ufm. einerfeits, Bergbau andererfeit5).

Die Zufammenftellung: Handel und Gewerbe it Jinnvoll,
die andere: Gewerbe und Induftrie finnlos, da die „Induftrie“
einen Teil des Gewerbes bildet.
Die gewerbliche Produktion, die für ung al]o gleichbedeutend
mit @ewerbe ijt, trägt abgeleiteten Charakter. Sie wird in
ihrem Umfange beftimmt durch den Umfang der Urproduktion.
Man hat jich in manden Schulen der Nationalökonomie
(B9yliokcaten !) darüber geftritten, ob die gewerbliche Zätigkeit
in dem Hier gemeinten Sinne „produktiv“ oder nicht jei. Der
Ent{cheid hängt natürlidh ab von dem Sinne, den man dem
Worte „produktiv“ gibt. Berfteht man darunter Öüterproduktion
 {chlechthin, |o ijft auch die gewerblidhe Produktion eine
produktive Tätigkeit, ft man der Anficht, daß produktiv nur diejenige
 Arbeit fei, die das @ütervolumen ausweitet, {Do ilt die
gewerbliche Produktion nicht produktiv.