8 Die gewerblide Arbeit und ihre Organifation.

quantitativen Ergiebigkeit und qualitativen Anpoffungskung
auf eine immer höhere Stufe der Bollendung gehoben. Beide
Seiten ergänzen fich notwendig und geben zu ammen erft das
vollendete Bild je von der Stufe technifcher Seiftungsfähigkeit
auf die die MenfHheit fich erhoben hat.
Yuf dreierlei hat ich daz Augenmerk des Menfchen zu rich:
ten, um der Natur ihre Geheimniffe abzulaufchen, damit fie
aus einer [pröden Feindin eine willige und hingebende Gefährtin
 werde: auf die Stoffe und ihre Geeigen|haftung,
men/dlidhem Bedarf zu dienen, auf die Kräfte, die in der Natur
verborgen [Alummern und gezähmt werden und in unjeren
Dienit treten fönnen, auf die Umbildungsprozeffe Jelbft endlich,
in denen die Altlmutter ewig Neues zeugt und von denen wir
Nußen ziehen fönnen, wenn wir fie zur rechten Zeit und am
rechten Ort felbit ins Leben rufen oder ung ihrer bedienen, wo
und wann wir fie Jich abfpielen Jehen. Täglich vermehrt Jich
noch heute die Anzahl der Stoffe, die wir, [ei es zur Nahrung,
zur Kleidung, als Hilföftoffe oder wie fonft immer al geeignet
erachten, unjerem Bedarf zu dienen. Bon den Erzen und der
Kohle an bis zu den modernen Farbmitteln und Nahrungs:
Jurrogaten zieht [ich die unabfehbare Reihe neu entdecdter und
unjeren Zweden nußbar gemachter Beitandteile der äußeren
Natur, Undfogar die Kräfte in der Natur, die wirin unferen
Dienjt zwingen, mehren {ih nod) immer, Zu Wind und Wajjer
und Dampf find nun in unjerer Zeit die Elektrizität und die
explotive Rraft getreten. Vorgänge in der Natur felbft aber
haben wir uns zunuße gemacht, feit wir mit dem Feuer fochen
und Hmelzen, feit wir wafchen und färben lernten, bis zu den
jich Heute überftürzenden hemifhen VBerfahrungsweifen, deren
jich unfere Induftrie in ewig wecdhelndem Auf, ammenhange zu
bedienen verfteht.
Und auch das wird Jich fejtjtellen Iafjen: daß die Beherrfhung
der Kräfte und Prozeife in der Natur eine immer Jicherere wird.
Anfangs mitffen wir uns begnügen, wenn wir mit benmuben