Die Organifation der gewerblidhen Arbeit in Betrieben. 23

triebes zur Anwendung gelangen fönne, db. h. damit in einem
und demfelben Betriebe der eine immer dies, der andere immer
jenes zu tun imftande fei, muß nun aber offenbar eine be-Itimmte
 Bedingung in der betreffenden Betriebsanordnung er-Füllt
 fein, diejenige nämlich, daß mehrere Arbeiter zu gemein-Jamem
 Wirken zujammengegliedert feien, d. 9. e8 muß Das
zweite Prinzip der. Arbeitsorganifation, von dem wir |hon
Kenntnis haben, zur Anwendung gebracht werden: die Aooperation.
 Dieje befteht zunächft in nicht? anderem als in einer
Summierung individueller Arbeitskräfte, die erft [päter eine
beftimmte @liederung zu einem organifchen Ganzen erfahren.
Sn ihver primitiven Form nennen wir Jie einfache Kooperation,
in ihrer ®ombination mit der Spezialifation arbeitsteilige Xooperation,
 So erhalten wir folgendes Schema für die Un
wendung der Organijationsprinzipien:
1. Mobinfon deckt feinen Gefamtbedarf allein; er kann zwar
das arbeitszerlegende, das materialvereinigende Verfahren
antvenden, aber weder [ich Jpezialifieren, noch kooperieren.
2, Robinjon und Freitag verteilen ihre Gejamtarbeit 1,
daß jener auf die Jagd geht und Fifche fängt, diefer die Hausarbeit
 verrichtet: einfache Spezialijation.
3. Robinjon und Freitag vereinigen ihre Arbeit, um den
Baumftamm, aus dem ihr Boot angefertigt werden [oll, zum
Strande zu rollen: einfache Kooperation.
4. Nobinjon und Zreitag gehen zufammen auf die Jagd;
Freitag treibt das Wild zu, Robinjon Jchießt es ab: VBereinigung
 von RAooperation und Spezialifation = arbeitsteilige
$ooberation.
Alle weiteren Unter] chiede der Betriebsgeftaltung find mun
entweder nur quantitativer Art, d. 9. eine Folge ftärkerer
Spezialifation oder vermehrter Aooperation, oder aber fie
werden begründet durch die verfchiedenartige Geftaltung des
Jachlichen Rroduktionsfaktors: durch die verlchiedene Befchaf-