24 Die gewerbliche Arbeit und ihre Organifation.

fenheit oder verfchiedene Anordnung der dem Arbeiter zur Verfiügung
 {tehenden Produktionsmittel.
Sedenfalls ergibt fich, wie aus dem oben Gefagten erhellt,
eine große Mannigfaltigfeit der Betriebsformen auch wiederum
nad) der VBerfchiedenheit der Unordnung der roduktionsfaftoren
 zu einem Betriebe. Deshalb wird es münfchenswert
fein, einen einheitlichen Gefichtspunkt für die Jadhgemäße Oruppierung
 diejer verfchiedenen Anordnungsmobdalitäten zu wählen.
 8 Jolcher bietet Jich num aber am beiten dar: das Verhältnis
 des einzelnen Arbeiters zu dem Gefamtprozeß und dem
Sejamtprodukt, als dem Gejamtbetriebe im Zujtand des Wirfens
 und des Gemwirkten, der Bollbringung und des Vollbrachten,
 der Bewegung und der Ruhe, Diefes Verhältnis kann ein
prinzipiell zweifaches Jein: entweder Wirken und Werk gehören
 einem Individuum eigentümlich an, find der erkennbare
Ausfluß feiner und nur feiner Höchftperfönlichen Tätigkeit, {ind
jomit felbft individuell und perfönlich; oder Wirken und Werk
lind das gemeinfame, nicht in Jeinen Einzelheiten al8 individuelle
 Arbeit unter] heidbare Ergebnis der Tätigkeit vieler, exiitieren
 nur als SGefamtwirkfen und Gefamtwerk, find aljo nicht
perjönlich, [ondern Kollektiv, nicht individuell, Tondern gefellichaftlich.
 Danach laffen fich alle Betriebe in zwei große Oruppen
 einteilen: in Joldhe, in denen die Anordnung der Produk
tionsfaftoren derart ijt, daß das Produkt als Produkt eines
einzelnen Arbeiter8 erfdheint, und Toldhe, in denen die Unordnung
 der Produktionsfaktoren derart it, daß das Produkt als
Produkt eines Gejamtarbeiters erfcheint. Jene follen individuelle,
 diefe aefellichaftliche Betriebe heißen.

Il. Die Sndividualbetiriebe.

Sie er[ deinen naturgemäß nur jelten in ihrer reiniten Form,
dem Alleinbetrieb, d. h. demjenigen, wo nur ein einziger
Arbeiter in einem Betrieb tätig ijt. Immerhin ijt auch die Form
des Alleinbetriebes keinestweas eine Seltenheit, fie i{t häufig