28 Die gewerbliche Arbeit und ihre Organifation.

1. die Wirt) Haftsgefinnung;
2, die Wirt chaftsordnung;
3. die Technik.
Da es fich in diefem Zufammenhange nicht darum Handelt,
eine ausführlidhe Syftematik der Wirtfhaftsformen gewerb:
licher Arbeit zu geben, wie ich fie in meinen größeren Werken
verhucht habe, fondern nur um die Heraushebung des Wefentlichen,
 [D er[cheint e&amp; zwedmäßig, in der folgenden Darftellung
nur auf die hiftorijch hauptfächlich in Betracht kommenden
Typen gewerblicher Produktionswirt/ haften näher einzugehen.
Ich berücfichtige deshalb im folgenden nur:
diejenigen wirt/haftlichen Ordnungen, in denen die gemerblie
 Produktion noch nicht verfelbftändigt ift (D;
die Handmerksmäßige Ordnung des Gewerbes (IN):
die fabitaliftifdhe Ordnung des Gewerbes (IIND.

IL Die hausgewerblidhe Eigenproduktion.
35 Hausgewerblidhe Eigenproduktion erfheint die gewerb.
liche Arbeit überall dort, wo fie noch nicht in befonderen Wirt:
[haften verielbitändigt ift, aljv nur einen Teil einer größeren
Wirtf haft bildet, in der die Gefamtheit des wirt[haftlichen
Bedarfes gedeckt wird, insbefondere alfo auch die Erzeugung
von KRohftoffen und Nahrungsmitteln f{tattfindet. Das Ge:
meinfamre diefer Wirtfchaftsverfajfung it diefes, daß für das
Ausmaß der Produktion {owohl nach Quantität wie nach
Ounalität ausfchließlich der Bedarf der Wirtf haftöfubjefte und
iOrer Angehörigen, bzw. der von ihnen abhängigen Berfonen
beftimmend ift. Daß ebenfo über das Maß der Entfaltung
produftiver Kräfte, d. h. die Entwiclung tehnifchen Könnens,
die Öröße und Zufammenjeßung des Kreijes einer Wirt haft
ent] heidet. Daß endlich das Produkt alle Stadien feiner Entwiclung
 im Rahmen einer Wirtfchaft durchläuft, Jo daß alfo ein
Süteraustanfch überhaupt nicht ftattfindet.
Önnerhalb diefer Eigenwirtichaften laffen fich dann zwei ver: