10 Die gewerblidhe Arbeit und ihre Organifation.

außerhalb diefer Organifationen weite Gebiete des Wirt] haftslebens
 der Frrationalität verfallen find, die völlig aus dem Wirt:
Jchaftsleben auszutilgen, [ich der wirtfchaftlidhe Sozialismus
zur Aufgabe ftellt).
Der Sfonumijche Rationalismus, das heißt alfo die grundfäßliche
 Einftellung aller Bornahmen auf höchftmögliche Zivedmößigfeit,
 äußert jich in den Kapitaliftifchen Organifationen in
dreifacher Weife:
&amp;%. als Planmäßigfkeit der Wirtfhaftsführung;
ß. als Zwedmäßigkeit im engeren Sinne;
Y. als Rechnungsmäßigkeit oder Nechenhaftigkeit,
Die Planmäßigkeit bringt in das Kkapitaliftifche Wirt] hafts-[yjtem
 das Wirt! haften nach weitansfhauenden Plänen. Wohlberftanden
 der Einzelwirtfhaften, auf denen, wie wir fehen
werden, die Kabitaliftifjche Wirt] haft aufgebaut ift (während im
Unterfchiede dazu wiederum der Sozialismus diefe Planmäßigfeit
 zu einer allgemeinen, die einzelnen Wirt] haften in ihrer
Sejamtheit umfajfenden machen will, weshalb er organifatorifch
 notwendig von einem wirt{haftlidhen Gefamtplan aus:
geht).
Das Prinzip der Zwedmäßigkeit i. e. S. erfirebt die richtige
Mittelwahl in jedem einzelnen Kal.
Das Prinzip der Rechnungsmäßigkeit endlich will das Lrinzip
 der Entgeltlichfeit mit dem des Skonomifchen Rationalismus
 dadırch vereinigen, daß es die erakt ziffernmäßige Berechnung
 (in Geld) und Hegifirierung aller wirtdhaftlidhen
Einzelerfcheinungen und ihre rechnerifche Zufammenfafjfung
zu einent finnvoll geordneten Zahlenfyfteme anftrebt. Das
Prinzip der Rechnungsmäßigkeit findet feinen vollendeten
MAusdrud in der dem Kapitaliftifchen Wirt] haftsiy}teme eigen:
tümlidhen hochentmidelten Buchführungskunit, Um diefe rechnungsmäßige
 Syftematifierung der wirtjhaftlidhen Borgänge
volllommen durchführen zu fönnen, muß jeder einzelne Borgana
 des Wirt{Hhaftslebens mit einem Geldausdruck verlehen