14 Die gewerbliche Arbeit und ihre Organifation.

lich Jet, it nicht nur erforderlich, daß die im Wefen Kapitalifti-{her
 Organijation gegründeten Vertragsichließungen über:
Haupt ftattfinden Können, fie müffen vielmehr auch in einem
dem Unternehmer günftigen Sinne ji abwideln, d. h. alfo im
Endergebnis die Meproduktion. eines Sachvermögens nebit
einem Yuffchlag — dem Profit — herbeiführen. Die Bedingungen,
 an deren Erfüllung folcherart die Verwertung eines
Kapitals gebunden ift, ind die objektiven Bedingungen
materieller Natur, von denen oben die Rede war. Wir fönnen
ihrer Hauptfächlich zwei ver]chiedene Kategorien unter] heiden.
Eritens muß ich Gelegenheit bieten, daß der Kapitaliftifche
Unternehmer die von ihm produzierten Waren in hHinreichender
 Menge gewinnbringend verkaufen Kann. In der Eigenart
der Kapitalijtijchen Produktionsweife ijt es begründet, daß die
Warenerzeugung unter einem beftimmten Minimum von Pro-Duften
 nicht erfolgen kann, daß fie aber von einer Tendenz
zur unausgefeßten Uusweitung des Produktionsrahmens be:
herrjcht wird. Daraus ergibt fich, daß eine der vornehmiten
Bedingungen für die Erxiftenz Kapitaliftifdher Produktion das
VBorhandenjein einer großen Unzahl von Käufern ift. Wir
fönnen das auch [o ausdrücen, daß wir Jagen, die erfte objektive
Vedingung materieller Art ift das VBorhandenfein eines
großen Abiagßmarkteß.
Zweitens: Da die Kapitalijtijche Produktionsweife nur bejtehen
 fann, wenn der Kapitaliftijdhe Unternehmer fremde technijche
 Arbeiter in feinen Dienit nimmt, fo ift die zweite objektive
Bedingung materieller Natur, an deren Erfüllung Kapitaliftifche
 Unternehmung geknüpft ift, das VBorhandenfeineiner
ent{predhenden Anzahl vorf Arbeitskräften, die dem
Unternehmer als Material dienen Können, d, h. alfo, es müffen
Perfonen vorhanden fein, die, weil fie auf andere Weife ihren
Unterhalt nicht finden, freiwillig [ich zur Berridhtung von Lohnarbeit
 im Solde eines fapitalifti] den Unternehmers verdingen.
Wir nennen diefe Berlonen Rroletariat.