Das Mittelalter.

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Gebiete Europas deren Errungenfhaften verbreiteten. Ynzbefondere
 ift es die Oikenwirdj haft, die in zum Teil veränderter
Horm in daz germanijdh-comanifche Mittelalter hinüber gerettet
 wird. Sie ericheint hier als fogenannte Fronhofwirt-[chaft,
 d. 9. al8 Hoch entwidelte Eigenwirtichaft der weltlichen
und geiftlidhen Großen des Reichs, der Klöfter, Stifter 1].
Was Jih gegenüber dem Altertum geändert Hatte, war Die
rechtliche Lage der in diejen Wirtfchaften tätigen, abhängigen
Leute. Diefe waren, wie man weiß, aus SfAaven Hörige geworden.
 Des weiteren unterfchied jich die mittelalterliche
Fronhofwirtfchaft dadurch von der antifen Difenwirt/ haft, daß
die BetwwirHchaftunge des Bodens vielfach von Banern ausgeführt
 wurde, die auf ihrer Scholle verblieben und Lediglich zu
Dienften bzw. Wogaben an den Fronherın verpflichtet waren.
Was die gewerbliche Produktion anbetrifft, {Do wurde diefe
ganz ähnlich wie-in den alter Difenwirtichaften vollzogen. E€$
gab auf den aroßen Srunhöfen Arauenläle, mo die aus dem
eigenen Boden, bzw. von den eigenen Lieren gewonnenen
Kohftoffe ver] bonnen und vermwebt wurden; e&amp; gab auf den
Höfen herrfchaftliche Anftalten zur Vermabhlung des Geireides,
zur Bereitung des Brores, zum Yrahen, zur Berrichtung der
Schmiedearbeit, der Stellmacherarbeit u110.
Einen wie Hohen Grad die Entwidlung der gewerblichen
Produktion in dielen mittelalterlichen Fronhöfen erreichte,
(ehrt uns die Daritellung, die wir von dem Königzhofe
Karls des Großen im cayitulare de villis finden, das allerding
 nur als ein Programm aufzujajien Mt: Hier wird ausgefprochen,
 daß an jedem NXönigshofe vorhanden fein Follen
Eilen-, Gold- und Silberjchmiede, Schufter, Schneider, Sattler,
 Schreiner, Dreher, Zimmerleute, Schild- und Harnijchmacher,
 Sifcher, Bogelfänger, Seifenfieder, Bereiter von Bier
oder Aypfel- und Birnenmojt oder von anderen Getränken,
Bäcker, welche Semmeln zu bereiten verftanden, Jodann Verfertiger
 von Sachen zur agd, ebenfomwohl mie zum Sifch- und