Die neuere Zeit.

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und ihn Hinausjagend aus der Majfe ruheliebender, bequemer
enojjen; dann immer weitere Kreife erfüllend, belebend, bemegend.

3 it Fauftens Seift: der Geijt der Unruhe, der Unrailt, der
nun die Menjchen befeelt. „Ihn treibt die Gärung in die
Herne. . .“ Will man es Unendlichkeitsftreben nennen, was wir
Gier fiHh betätigen jehen, [0 hat man Recht, weil das Ziel ins
Srenzenlofe Hinausverlegt ift, weil alle natürlichen Maße der
organij hen GebundenhHeiten als unzulänglich, beengend von
den Vorwärtsdringenden empfunden werden. Will man es
Machtfireben nennen, [o wird man auch nicht? Faljches jagen;
denn aus einem tiefften Grunde, in den unjere Erfenntniz nicht
Ginabzubliden vermag, quilit diejer unbefchreiblidhe Drang
des einzelnen Starken, [ich durchzujeben, fein Selbjt gegen alle
Gewalten trokig zu behaupten, die andern [einem Willen und
jeinen Taten zu unterwerfen, den wir als Willen zur Macht
bezeichnen fönnen. Will man e&amp; UnternehHmungsdrang nennen,
 fo drückt man gewiß auch überall dort etwas Richtiges aus,
wo jener Wille zur Macht die Mitwirkung anderer zur Bollbringung
 eine8 gemeinjamen Werkes erheifcht. Die „Unternehmenden“
 find e3, die [ich die Welt erobern; die Schaffen»
den, die Lebendigen: die Nicht-BejhHaulichen, Nicht-Genießenden,
 Niht-Weltflüchtigen, Nicht-Weltverneinenden.
Wir wilfen es: auf allen Gebieten des men] hlidhen Leben?
eingt diefer neue „unternehmende“ Geift fich zur Herrjhaft
durch. Im Staate vor allem: da heißt fein Ziel: erobern, herrhen.
 Über ebenfogut wird er in der Meligion, in der Kirche
(ebendig: hier will er befreien, entfejjeln; in der Wiffenj haft:
gier will er enträtfeln; in der Technik: da will er erfinden; auf
der Erdoberfläche: da will er entdeden.
Diefer felbe SGeift beginnt nun auch das Wirt] chaftsleben zu
Geherei hen. Er durchbricht die Schranken der auf. geruhjamer
Genügfamfkeit aufgebauten, fich jelbjt im Gleichgewicht haktenden,
 ftatijhen, feudal-Handwerfsmäßigen Bedarfsdechungs-Sombart.,
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