Die neuere Zeit.

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gewerbes, die dem Kapitalismus anheimgefallen waren. Das
bewußte Bordringen der Kapitaliftif[ hen Organifation in das
Rroduktionagebiet des alten Handwerks fällt im wejentlichen
in diejenige Zeit, die wir in einem etwas weiteren Sinne
al8 die Gegenwart bezeichnen können und wird deshalb im
folgenden Bändchen von mir dargeftellt werden.
2 Die Betriebsformen des primitiven Mapitalismus.
 Sch habe fhon darauf hHingewiefen, daß die Technik,
deren fich der Kapitalismus in jeinen Anfängen bediente,
feine andere als die Handiverksmäßige war. Das gilt großenteil8
 auch von den Betriebsformen, in denen der gewerbliche
Kapitalismus in die Gefchichte eintritt. In vielen Hallen bleibt
ihrer betriebsmäßigen Geftaltung nach die bäuerliche oder
handwerkamäßige Produktionsweife ganz unverändert. Der
bäuerlidhe Weber, die bäuerliche Spinnerei, der Eijenwaren
verfertigende Handwerker ufw., fie bleiben zunächft in ihren
Rroduktionsitätten in unveränderter Weife tätig, und nur die
Organifation des Wbfakes ihrer Produkte wird vom fapitali-{tijchen
 Unternehmer übernommen. ES entjteht auf diejem
Wege die Kapitaliftijhe Hausinduitrie, die wir als eine
harakteriftifdhe Eigentümlichteit der erften Jahrhunderte des
gewerblichen Kapitalismus anfehen müjjen. Wo jedoch [hon
die Arbeiter in gefchloffenen Etabliffement3 des Unternehmers
zufammengefaßt werden, da [ind die Betriebe Hein und im
wefentlidhen herr[dOt in ihnen doch noch die Handwerksmäßige
Technik vor, wenn freilich au Jhon die Verfchlingung der
mehreren Arbeiter zu gemeinfhaftlidhem Wirken vollzogen ift.
Sie ftellen vielfach denjenigen Typus des gefelljchaftlichen
®roßbetriebes dar, den wir als Manufaktur bezeichnet haben.
Die Manufaktur Harakterifiert als Beiriebsform die Periode
der frühkapitaliftijchen Entwiclung, eben]o wie die Hausindufirielle
 Organifation, weshalb man denn auch die Periode
etwa des 17. und 18. Jahrhundert? als die fogenannte Manıt-Fakturneriode
 bezeichnet hat.