Die neue Zechnik.

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nach Quantität und Qualität beliebig verfügen Lonnte. Der
Übergang zu Dampf und Elektrizität als treibenden Kräften
t alfo recht eigentlich ein Wit der Emanzipation, der ganz
befonders deutlich auf die Eigenarten modern-naturwifjenhaftlicher
 Betrachtung fich zurücführen läßt.
Und wie die mechanijhe Kraft, fo beherr{cht der anorgani]che
Stoff die.neue Zeit: das Eifen, der Künftliche Dünger, die
Anilinfarbe aufm. (87 AL.
Über was mun das Wichtigjte it: auch die modernen Ber-Tahrungsmweifen,
 die Arbeitsmethoden atınen denjelben
Geijt. Auch fie drängen nach Befreiung von den Schranken
der organifchen Welt. Deutlich tritt dieje Tendenz zutage in
allen Hemifhen Fndujtrien, die ja doch recht eigentlich
auf dem Gedanken einer Künftlidhen Synthefe nüblicher Stoffe
Aufgebaut find. WazZ ehHedem das geheimnisvolle Weben des
Waldes, die Blüte der Pflanze, der Organismus des Tieres
Zutage fürderten, das entiteht jebt auf Kommando in der Retorte
 oder der Muffel des Chemikers: Wohlgerüche und Wohl
gelhmäcde, Farben und Faferjtoffe, Düngemittel und Be:
leuchtungsmaterial.
Bedeutfam find vor allem die Vorgänge auf dem Gebiete
der Eijenerzeugung. In den 1780er Jahren hürgert fich das
Kokverfahren im Hochofenprozeffe ein; 1784 tritt das Puddelverfahren
 an die Stelle des Herbfrijchens, und {eitdem Datiert
die unausgefebte Revolutionierung der Eifeninduftrie, die num
erit auf wijfenjchaftlidher Grundlage aufgebaut und in eine
böllig anorganijche Induftrie umgewandelt wird.
Sit das Hemifche Verfahren vornehmlich dazu beftimmt,
tieri{che und pflanzliche Organismen bei der Erzeugung von
Sebranchsgütern entbehrlich zu machen, [o läuft das ma:
[Hinelle Verfahren in feiner Grundidee darauf hinaus, die
Süterherftellung von der Mitwirkung des lebendigen Menjchen
Zu befreien. Das Sfonomijche Prinzip der Mafchine beruht, wie
wir fahen (fiehe oben Seite 16) in der Arbeitserfeßung. Die

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