Das Handwerk.

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(also unorganisierte) oder animalisch-vegetalische (also orga—
nisierte) Stoffe verarbeiten. Nach diesen Ziffern ist fast die
gesamte Zunahme, die die gewerbliche Produktion in dem
Zeitraume von 1880 bis 1890 erfahren hat, der Aus—
dehnung derjenigen Industrien geschuldet, die mineralische
oder gemischte Stoffe verarbeiten. Während nämlich in dem
genannten Zeitraum der Anteil der industriellen Berufe an
der Gesamtheit der Berufe von 34,5 auf 36,80/, stieg,
betrug die Zunahme bei den Industrien, die fast nur orga—
nische Stoffe verarbeiten, nur 0,3 00, bei den Industrien
der unorganisierten Materie dagegen 1,2040, bei den ge—
mischten 1,4 8/6.

II. Kaopitel.

Das Handwerk.

J. Die äußere Stellung des Haudwerks in der
Volkswirtschaft der Gegenwart.

Wenn wir die Antwort auf die Frage: in welchem Um—
fange sich das Handwerk in der Gegenwart erhalten hat,
welche Verschiebungen sich zu seinen Gunsten oder Ungunsten
vollzogen haben, welchen Anteil es in der gewerblichen Ge—
samtproduktion hat, ob dieser Anteil sich vergrößert oder ver⸗
ringert — ich sage, wenn wir die Antwort auf diese Fragen,
die uns im wesentlichen die Statistik liefern muß, dem Ma—
teriale der deutschen Berufs- und Gewerbezählungen zu
entnehmen suchen, so ist es nicht nur das naturgemäß re—
gere und lebhaftere Interesse, das wir an den Schichsalen
unserer heimischen Volkswirtschaft nehmen, was uns diese
Wahl treffen läßt, sondern es ist die Erkenntnis, daß kein
anderes Land der Welt über eine Gewerbestatistik verfügt,
die in so umfassendem Maße wie die deutsche imstande wäre,
Aufschluß über die Verteilung der Gewerbetreibenden auf