Das Handwerk.

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natürlich immer von seiner Tätigkeit als Flickgewerbe oder
Reparaturgewerbe, als es die spezifische Eigenart der kapita—
listischen Organisation in sich aufnimmt.
Daß in der Tat auch in der neueren Zeit sich jene
kleinkapitalistischen Unternehmungen zu erhalten und nicht
unbeträchtlich zu vermehren vermocht haben, lehrt ein Blick
auf die Ziffern der Statistik. Wir müssen hier unter den
sogenannten Mittelbetrieben, d. h. den Betrieben mit 6510
bezw. 11 — 20 Personen, Umschau halten und ersehen dann,
daß die Zahl der Betriebe, in denen 6— 10 Personen tätig
sind, von 1882 — 1895 um 65,10/0 (von 68763 auf
113549), diejenigen der Betriebe mit 11-50 darin be—
schäftigten Personen sogar um 76,90/ (von 43952 auf
77752), beide Gruppen von Betrieben in den dreizehn
Jahren also um 69,70/, angewachsen sind. Während die
in ihnen beschäftigten Personen um 66,6, 81,8, 76,800
sich vermehrt haben und zwar in den Betrieben mit 6 bis
10 Personen von 500097 auf 833418, in den größeren
von 891623 auf 1620915 Personen. Nun steckt zwar
in der kleineren der beiden Betriebsgrößen sicher noch eine
Menge echtes Handwerk, in der größeren schon echte Groß⸗
industrie, aber ebenso sicher befindet sich der größte Teil
dieser „Mittelbetriebe“ in den Händen kleinkapitalistischer
Unternehmer. Leider sind erst 1895 die Betriebe mit 11
bis 20 Personen gesondert gezählt, so daß sie mit früheren
Jahren nicht verglichen werden können. Es mag aber
erwähnt werden, daß es im Jahre 1895 in der Sphäre
der gewerblichen Produktion 35774 solcher Betriebe mit
516707 darin beschäftigten Personen gab.
Die Branchen, in denen sich am ehesten derartige klein—
kapitalistische Unternehmungen zu entwickeln Aussicht haben,
sind die Feinbäckerei, die Fleischerei, die Maßschneiderei, die
Bauschlosserei, die Buchbindereiund einige Zweige derTischlerei.