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nehmlich des Übergangs der Eisenindustrie zum Kokesver⸗
fahren sowie der zunehmenden Bedeutung der Steinkohlen
als Heizmaterial (Dampftechnik). Dadurch wird eine Grup⸗
pierung der ehemals über alle waldreichen Gegenden hin
zerstreuten Arbeitermassen um die Kohlen- und Eifenerzfelder
bewirkt. Wir können diesen Prozeß ziffernmäßig wenig⸗
stens insoweit verfolgen, als wir das wachsende Übergewicht
der Eisenindustrie in den kohle- und erzreichen Provinzen
Schlesien, Westfalen, Rheinlande über diejenige der andern
preußischen Provinzen nachzuweisen vermögen. Noch um die
Mitte des Jahrhunderts (im Durchschnitt der Jahre 1848
bis 1857) betrug der Anteil der in den genannten Pro⸗
vinzen in der Eisenindustrie (ausschließlich Erzbergbau) be—
schäftigten Arbeiter erst etwas mehr als zwei Drittel (69 0/0)
von der im ganzen Königreich tätigen Eisenindustriearbeiter—
schaft, heute ist es fast die gesamte Arbeiterschaft (1895
95 0).

Die Industrie.

II. Die Hausindustrie.
Wir hatten gesehen, daß der moderne gewerbliche Kapita—
lismus sich mit Vorliebe in der Form der hausindustriellen
Organisation in Europa eingeführt hat. Fragen wir, was
aus diesen primitiven Hausindustrien, unter denen,
wie schon erwähnt, die Textilindustrie hervorragt, im Laufe
der Zeit geworden ist, bezw. was für eine Tendenz der
Entwicklung sie beherrscht, soweit sie noch bestehen, so unter—
liegt es keinem Zweifel, daß sie eine dem Untergang ge—⸗
weihte Betriebsform sind. Der Vernichtungskampf, den der
geschlossene Großbetrieb gegen sie führt, hat in England
schon während des 18. Jahrhunderts und in den ersten
Jahrzehnten des 19. Jahrhundert im wesentlichen zur Be—
eitigung der alten ländlichen Hausindustrie geführt. Auf
dem Kontinent fällt der Auflösungsprozeß dieser Hausin—
Sombart. Gewerbewesen 11. 2*