Die Industrie.

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die Lage der in dem Sweatingsystem beschäftigten Arbeiter
haben die elendesten Zustände zu Tage gefördert. Die auf
die Spitze getriebene Ausbeutung der menschlichen Arbeits
kraft, die bis zur Grenze des Menschenmöglichen vorgeschrittene
Armlichkeit und Erbärmlichkeit in der Lage dieser Arbeiter—
schaft darf als das eigentliche Charakteristikum des Sweating—
system gelten. Der Grund für die besonders gedrückte Lage
der in dem Sweatingsystem tätigen Personen darf in der
Leichtigkeit erblickt werden, mit welcher die Sweaters ihr
Geschäft zu betreiben vermögen, in dem übermäßigen Au—
gebot von Arbeitskräften, welche namentlich in den englischen
Städten ein eingewandertes Hungerproletariat darbietet, in
der Hilflosigkeit, in welcher sich diese unterste Schicht der
Beyölkerung, die oft der Landessprache unkundig ist, befindet,
sowie in der gänzlichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen
Ausbeutungsfreiheit, welche in diesem System solchen Ar—
beitselementen gegenüber heute noch besteht. In welcher
Weise die so überaus zahlreichen Schwitzhöllen, von denen
einige Straßen in Whitechapel und im Bezirke 8. Geéeorge
on the Rast fast in jedem Hause eine besitzen, zustande
kommen, davon gibt der Bericht J. Burnetis ein anschau—
liches Bild. „Den ganzen Vorgang“, sagt er, „kann inan
am besten veranschaulichen, wenn man die Näherei eines
kleinen Sweaters betrachtet, der eben beginnt, für seine
eigene Rechnung zu arbeiten, und der aller Wahrscheinlichkeit
nach früher selbst Arbeiter in einem ähnlichen Geschäft war.
Zuerst handelt es sich um einen Arbeitsraum. Dazu dient
das Zimmer, in dem er mit seiner Familie wohnt. Er schafft
sich eine Nähmaschine an, was 2 Schilling 6 Pence pro Woche
ausmacht, und damit ist er in der Lage, Arbeit entweder
unmittelbar vom Kleiderhändler oder von einem Subunter—
nehmer zu übernehmen. Als Sicherheitsleistung genügt in
der Regel die Bürgschaft eines Namens, der dem Haupt—