Die Industrie.

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Produkte von ganz bestimmter Qualität herzustellen. Die
Spezialisation in den einzelnen Betrieben hat naturgemäß
zur Voraussetzung eine entsprechende Größe des Absatzgebietes
für die einzelne Ware. Je einförmiger die Nachfrage, desto
größer kann daher die Spezialisation sein, deshalb finden
wir sie in England, das beispielsweise seine Textilwaren
großenteils in die halbzivilisierten Kolonialgebiete versendet,
früher und höher entwickelt, als in den kontinentalen Staaten
Europas, die mit einer viel differenzierteren Nachfrage zu
rechnen haben. Die deutsche Textilindustrie, namentlich die
Weberei ist größtenteils auf das Inland oder auf Kultur⸗
länder mit differenziertem Geschmack als Absatzgebiet an—
gewiesen und muß sich deshalb immer mit zahlreichen Muste—
rungen abquälen. In dem Maße nun aber, wie sich der
Absatz vergrößert, entsteht natürlich auch in diesen Ländern
die Möglichkeit weitergehender Spezialisierung. So hat sie
besonders rasche Fortschritte in der letzten Zeit auf dem Ge—
biete der Maschinenindustrie gemacht. Hier setzte noch vor
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vielerlei zu erzeugen, von der Gartenharke bis zur Dampf⸗
maschine. Heute finden wir Spezialfabriken für Pumpen,
für Turbinen, für Gewehre, für Nähmaschinen, für Fahrräder,
für Dampfmaschinen, für Gasmotoren oder Werkzeugmaschinen,
während andere die Herstellung von Kesseln, Brücken, Panzer⸗
plaiten und Kanonen wieder vornehmlich betreiben.
2. Die allerbedeutsamste Tendenz, die wir in der Ge⸗—
staltung der industriellen Großbetriebe in der Gegenwart
zu erkennen vermögen, ist die Tendenz zur stetigen und
raschen Vergrößerung der einzelnen Betriebe. Zum
Belege führe ich zunächst wiederum einige Ziffern der deutschen
Gewerbezählung an.