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auch im freien Wirtschaftsleben immer häufiger sich ereignet,
wenn gleichförmige Produkte für gegebene große Massen
erzeugt werden. Hier ist der Punkt, wo die Wirtschaft
der öffentlichen Körper — Staat und Stadt —
einsetzt. Bisher waren es im wesentlichen Gebiete des
Verkehrswesens, auf denen die Verstaatlichung und Ver—
stadtlichung um sich gegriffen hat. Aber auch die Sphäre
der gewerblichen Produktion ist bereits davon berührt
worden. Aus einer früheren wirtschaftlichen Epoche haben
— DDD
herübergerettet, in der sie sich nicht nur erhalten, sondern
noch weiter ausdehnen werden. Ganz neu auf dem Plane
sind die Großstädte als gewerbliche Produzenten erschienen,
wenn sie Gas, Elektrizität usw. in ihren Werken erzeugen.
Auch hier schreitet die Tendenz zur Überführung der kapita—
listischen in die gemeinwirtschaftliche Organisation langsam
aber stetig fort.

II. Abschnitt.

Die Theorie der gewerblichen Konkurrenz.

IJ. Kapitel.

Begriff und Wesen der Konkurrenz.

Wenn wir im ersten Abschnitt eine Reihe von Ent⸗
wickelungstendenzen festgestellt haben, von denen das
moderne Gewerbewesen beherrscht ist, so drängt sich uns
nunmehr ganz von selbst die Frage auf, ob wir nicht im
stande seien, auch die Ursachen nachzuweisen, auf die jene
Entwickelungstendenzen zurückzuführen seien. Denn erst