Der Kampf um die beste Leistung. 67
II. Die Qualität des Dargebotenen.

Die Hauptsache bleibt freilich am Ende die Güte des
Dargebotenen selbst; aber auch in bezug auf diesen Punkt
ist der Handwerker dem kapitalistischen Unternehmer, der
kleinkapitalistische dem großkapitalistischen unterlegen. Die
kapitalistische Unternehmung kann — nota beno wenn sie will —
Waren oder Leistungen verglichen mit dem Handwerk liefern:
a) gediegener, „solider“;
b) leichter, „gefälliger“;
0) eleganter, „schicker“;
d) künstlerisch, schöner;
o) exakter, gleichförmiger.
Und warum das alles?
Zunächst machen sich auch diesmal wieder die beiden
Vorzüge geltend, die wir bereits in Wirksamkeit sahen: die
Breite der Produktionsbasis und die Spezialisierung der
kaufmännischen Funktionen. Jene ist es natürlich, die un—
mittelbar eine größere Mannigfaltigkeit der Produktion er—
zeugt; sie ist es aber ferner, die häufig die rationelle An—
wendung besserer Verfahrungsweisen (namentlich auch des
maschinellen Verfahrens, das in so zahlreichen Fällen zur
Erzielung solider Erzeugnisse unentbehrlich ist) höherer
Formen der Technik überhaupt erst ermöglicht, wie in
anderem Zusammenhang zu zeigen sein wird, die eine
bessere Verwendung des Rohmaterials zuläßt: zweckmäßigere
Verteilung der Ledersorten, hinreichende Lagerung von Holz—
beständen u. dergl. Sie ist es selbstverständlich auch, die
die notwendige Voraussetzung für die Spezialisierung der
kaufmännischen Tätigkeit bildet. Diese aber wirkt in mehr
als einer Hinsicht qualitätssteigernd auf die Produktion,
sofern ein kaufmännisch gebildeter Leiter die Witterung des
Geschmacks, jedenfalls der Mode eher bekommt, als der

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