Der Preiskampf.

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1. Die Produktionsfaktoren-Verbilligung.
Diese betrifft
A. die sachlichen Produktionsfaktoren.
Zu ihnen gehören
a) die allgemeinen Arbeitsbedingungen, unter
denen Produktion stattfindet. Unter ihnen verdient unsere
Aufmerksamkeit der Standort der Produktion. Weil
in der heutigen Gesellschaft sich aller Grund und Boden im
Privateigentum befinden, so ist die Nutzung eines bestimmten
Stückes der Erdoberfläche als Standort der Produktion nicht
anders möglich, als gegen Entrichtung eines Tributs an den
Privateigentümer; man nennt diesen Tribut: Grundrente.
Die Grundrente hat im Laufe der modernen Entwicklung
eine ungeheure Steigerung durch die Siedelung der Menschen
in den Städten, insbesondere in den Großstädten erfahren,
und hier sind es wiederum die Zentralpunkte der Stadt, an
denen sich vor allem die Grundrente zu schwindelnder Höhe
erhebt. Dieses Steigen der städtischen Grundrente ist es
nun, das die Chancen des Handwerks zu gunsten der kapi—
talistischen Unternehmung bei der Preisbildung wesentlich
verschlechtert. Vor allem dadurch, daß sie ihm das Laden—
geschäft, d. h. das Feilbieten seiner Erzeugnisse im offenen
Laden erschwert oder unmöglich macht. Ein Gang durch
die Straßen unserer großen und mittleren Städte bestätigt
dies. Wir sehen fast überall den alten Handwerkerkram
durch das an Umfang und Qualität wachsende Detailgeschäft
verdrängt. Dadurch wird nun aber die kapitalistische Unter—
nehmung insofern begünstigt, als sie entweder selbst sich den
Luxus eines teueren, offenen Ladens gestatten kann oder aber
in der Lieferung an das Detailgeschäft vorteilhafter gestellt
ist. Seine Produktionsstätte kann aber der Großunternehmer
biel eher an die Peripherie der Grundrenten-Maxima ver—
legen, als der kleine Handwerker, und selbst wenn er in den