Der Preiskampf.

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So daß unsere gewerblichen Produzenten, die früher über—
wiegend ihren Bedarf an Rohstoffen aus der näheren oder
weiteren Umgegend des Prodnktionsortes decken konnten.
mit dem Bezug ihrer Rohstoffe aus entfernten Gegeuden
des östlichen Europas oder überseeischen Ländern als mit
einer imabänderlichen Tatsache fast in allen Branchen rechnen
müssen. Forschen wir nach den Gründen der Schädigung,
so sinden wir fast überall dieselben angegeben; zunächst dies:
infolge der Einbeziehung der Rohstoffe in den Welthandel
sind deren Preise den Konjunkturen der Verkehrswirtschaft
ausgesetzt. Der Handwerker ist aber nicht im stande, den
wechselnden Konjunkturen entsprechend seine Produktion ein⸗
zurichten: weder kann er sie im günstigen Falle durch raschen
Ankauf größerer Mengen genügend ausnützen, noch ihren
Widerwärtigkeiten entsprechend standhalten. Diese Seite
des Problems haben wir bereits erörtert. Sodann aber
wird mit Nachdruck fast durchgehends betont, daß infolge
des Laufs, den der Rohstoffhandel genommen hat, der Hand⸗
werker sein Material unter ungünstigeren Bedingungen, also
teurer beziehen muß, als der kapitalistische Unternehmer.
Das ist es, was uns hier interessiert. Woher diese Be—
nachteiligungꝰ
Die Sache ist die: solange die Häute, Hörner, Klauen usw.
einzeln beim Bauer der Umgegend aufgekauft, die Bretter in
der benachbarten Sägemühle erstanden werden, erspart der
GBroßproduzent offenbar nicht an Kosten, weil nicht an Auf⸗
wand, denn der Ankauf seines Rohmaterials, der Transport
vom Erzeugungsort bis zur Verarbeitungsstätte setzt sich aus
einer Summe von Einzelakten zusammen, deren jeder selb—
ständigen Aufwand und selbständige Kosten verursacht, die
auch durch die Summierung nicht verringert werden. Zwölf
Handwerker, die jeder für sich je einen Ankauf und einen
Transport vornehmen, verfahren also nicht kostspieliger als