Der Preiskampf.

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werden, als die im großen produzierten Waren es im Pro—
duktionsprozesse erleben. Ob klein, ob groß: der Leipziger
Seifenfabrikant kann nicht in direkte Beziehung mit dem
afrikanischen Negerdorf treten, das ihm sein Palmöl liefert.
Die Zusammenballung erfolgt hier durch den Exporteur bezw.
Importeur. Von ihm bezieht also nun der Großfabrikant
natürlich billiger, als der kleine Prodnzent, der erst noch
der „zweiten Hand“ bedarf, die ihm die oft mühsam zu—
sammengefügte Warenmasse wieder in kleinen Portionen
auseinander teilt.
Klar ist nun also dieses, daß gegenüber einer zusammen—
geballten Rohstoffmasse der größere Produzent sich dem
kleinen gegenüber im Vorteil befindet; klar ist ferner, daß
die Tendenz zur Entfernung des Rohstoffgewinnungsortes
vom Verarbeitungsorte die Tendenz zur Warenzusammen—
ballung in sich schließt. Hinzugefügt muß nun aber noch
werden, daß letztere Tendenz nicht auf jene eben besprochenen
Fälle sich beschränkt, sondern auch aus anderen Ursachen
hervorwächst, die in der kapitalistischen Gesamtentwicklung
begründet sind. Insbesondere wird dieselbe Situalion dort
geschaffen, wo es sich um schon zugerichtete Rohstoffe oder
um Stufenfabrikate handelt, wenn etwa der Produktions—
prozeß an dieser Stelle schon eine Konzentration erfahren
hat. Das ist also beispielsweise beim Leder der Fall. das
in großen Unternehmungen erzengt, fich also im Momente,
in dem es der Schuhmacher als Arbeitsgegenstand beziehen
will, bereits im Zustande starker Zusammenballung befindet.
Es ist eine ständig wiederkehrende Klage, daß der kleine
Schuster im Lederbezug benachteiligt ist, weil das Leder
zroßkapitalistisch erzeugt wird und die Lederfabriken natürlich
nicht „detaillieren“ wollen oder, falls sie es tun, dafür Extra—
spesen in Gestalt eines Preisaufschlags auf das Leder berechnen,
der andernfalls an den Lederhändler zu entrichten ist.