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Arbeitskräfte besitzt. Es ist sehr leicht denkbar, daß wenig—
stens der Handwerker selbst, von der Not getrieben, seine
Arbeit ebenso verdichtet, wie der Lohnarbeiter. Aber was
nie zu erreichen sein wird, ist die gleiche Arbeitsintensitüt
bei seinen Hilfskräften. Es ist bekannt, daß im Handwerk
mehr „gebummelt“ wird während der Arbeit, daß es dort
„gemütlicher hergeht“, als in dem großen kapitalistischen
Betriebe. Was diesem seine größere Strammheit verschafft.
ist zunächst die kooperative Gestaltung des Arbeitsprozesses
(hier also ist der Vorteil an den großbetrieblichen
Charakter der Produktion gebunden), ist dann aber vor allem
die Möglichkeit, durch Eingliederung des lebendigen Arbeiters
in den leblosen Mechanismus eines Maschinensystems jenem
durch die beliebige Beschleunigung des Tempos der Maschinen
einen Intensitätsgrad von Kraftaufwand aufzunötigen, den
er bei freier Beweglichkeit nie zu exreichen vermöchte. Frei—
lich hat uns diese Erwägung schon in das Gebiet der quali—
tativen Veränderung des Produktionsprozesses hinübergeführt.
Im ganzen werden wir feststellen müssen, daß auch in
dem Streben, durch Verdichtung des Produktionsprozesses
an Kosten zu sparen, der Handwerker, größeren Schwierig—
keiten begegnet, als der eed Unternehmer, ohne
daß ihm übrigens dieser Weg zur Proͤduktionsverbilligung
völlig verschlossen wäre. Dies ist nun aber offenbar der
Fall, wo es sich darum handelt, Ersparnisse am Produktions—
aufwand zu erzielen durch

9. Ausweitung des Produktionsprozesses.
Wollte der Handwerker hier die Bedingungen für die
Produktionsverbilligung schaffen, so würde er sich selbst
negieren. Daß aber mit der bloßen Verbreiterung der
Produktionsbasis an sich erhebliche Vorteile verknüpft sind,
ist eine der verhältnismäßig bekannten Tatsachen aus dem