Der Preiskampf. 91
3. das wissenschaftliche Verfahren;
4. das maschinelle Verfahren.
Daß alle diese Verfahrungsweisen nicht nur höhere
qualitative Leistungen ermöglichen, sondern vor allem auch
den Produktionsaufwand verringern helfen, sei es durch
größere Raum- oder Stoffökonomie, sei es insonderheit
durch größere Zeitökonomie, daß sie also zur Produktious—
kostenverringerung beitragen, ist eine wohl von niemand
bestrittene Tatsache. Man mag sich gegen die Über—
treibungen wenden, die oft genug bei der Beurteilung der
durch jene Verfahrungsweisen tatsächlich herbeigeführten
Kostenersparnis verübt worden sind, d. h. man mag über
das Mehr oder Weniger an Produktivität streiten, das die
Anwendung genannter Verfahren im Gefolge hat: das Ob
kann nicht in Zweifel gezogen werden.
Somit kann es auch nicht die Aufgabe der folgenden
Darstellung sein, die allgemeinen Gründe für die Über—
legenheit besagter Verfahrungsweisen etwa durch ein induk—
tives Beweismaterial, vorausgesetzt auch, daß ein solches
z beschaffen wäre, zu erhärten. Was vielmehr allein der
Prüfung zu unterwerfen ist, ist die Frage: ob bei der An—
wendung jener vollkommeneren Arbeitsweisen einer der im
Konkurrenzkampfe liegenden Wirtschaftsformen größere oder
geringere Schwierigkeiten erwachsen, wodurch ihre Stellung
auf dem Markte alsdann Schaden leiden würde.
a. Das materialvereinigende Verfahren.

Hierbei handelt es sich um eine der die Arbeitsleistung
steigernden bestimmten Arten der Materialanordnung,
deren es im wesentlichen vier gibt, die ich im ersten Kapitel
des ersten Bändchens aufgeführt habe.
Faßt man das Wesen dieses Verfahrens richtig auf, so
kann es keinem Zweifel unterliegen, daß prinzipiell die