Abb. 7. Institutsgebäude des Schwedischen Saatgutvereins in Svalöv in gewöhnlichem Sinne dort überhaupt vorkommt, an Obst- bau nicht denken. Dank der allmählich zunehmenden Wertschätzung von frischem Obst, Gemüse und Blumen hat der Gartenbau während der letzten‘ Jahrzehnte einen verhältnismässig hohen Stand erreicht und sich zu einem Gewerbe von gros- ser wirtschaftlicher Bedeutung entwickelt. Etwa 7.5 Milli- onen Obstbäume gab es 1927 im Lande, und die Anzahl der- selben ist in ‚ständiger Zunahme begriffen. Auf 100 Hektar angebauten Boden kamen etwa 200 Obstbäume. Ein bedeutender Gemüsebau sowohl im Freien wie unfer Glas wird besonders in der Nähe der grösseren Städte be- trieben (Abb. 8), und der weit überwiegende Teil der be- deutenden Nachfrage nach Blumen wird durch einheimi- schen Anbau befriedigt. Die schwedische Blumenzucht wird allgemein als hochstehend anerkannt. Auch der Pflanz- schulenbau und der Anbau von Gartengewächsen zur Ge- winnung von Samen werden in nicht geringem Umfang be- trieben. Der schwedische Gartenbau wird staaflicherseits unter- stützt teils durch Unterrichtsanstalten verschiedener Art