Abb. ı1. Hengst Cyklon, nordschwedische Rasse 10.5 Ziegen, 49.4 Schweine und 424.4 Hühner aufwies, während die entsprechenden Ziffern für die höchste Grös- sengruppe, die mit über 100 Hektar Acker, bzw. 10.9, 58.4, 3.6, 0.0, 22.5 und 51.8 sind. Dass die Viehhaltung bei den kleinsten landwirtschaftlichen Betrieben in nicht geringem Grade auf den Einkauf von Futter gegründet sein muss, versteht sich von selbst. Wie schon oben erwähnt worden, sind die nafürlichen Verhältnisse, unter welchen die schwedische Landwirt- schaft arbeitet, derart, dass sowohl die Produktion vege- tabilischer wie die animalischer Erzeugnisse möglich ist; seit alters ist auch die Produktion auf diese beiden Ziele eingestellt gewesen, wenn auch, seitdem während der zwei- ten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Konkurrenz seitens des überseeischen Getreidebaus immer fühlbarer wurde, ein deutlicher Umschwung nach stärkerer animalischer Pro- duktion hin sich bemerkbar gemacht hat. Von einer son- derlich weitgetriebenen Einseitigkeit bezüglich der Pro- duktionsrichtung kann man im grossen und ganzen kaum. 27