Abb. 20. Hühnerhof in Mittelschweden. Solberga bei Stjärnhov. zusammenzuführen versucht, um darauf eine wirkliche Rasse aufzubauen, eine Arbeit, die, allem nach zu urteilen, erfolg- reich gewesen ist. Die übrigen im Lande vorkommenden Rassen haben die- selben charakteristischen Eigenschaften, die sie an den be- treffenden Ursprungsorten besitzen, von deren besten Stäm- men sie abstammen. Wie erwähnt, ist die schwedische Schafzucht in einem qualitativen Fortschritt begriffen, Dieser Umstand ist zu nicht geringem Teil der Unterstützung zuzuschreiben, die von öffentlicher Seite her der Schafzucht zuteil geworden ist. Diese Unterstützung ist in mehreren verschiedenen Formen erfolgt: Prämiierung, Stammbuchführung, Zucht- stationen und Schafzuchtvereine. Von Jetzteren, die die Sicherstellung einer gemeinsamen Haltung von Zuchtwiddern bezwecken, gab es im. Jahre 1929 206 mit ungefähr 300 Widdern., Die schwedische Schafzucht versorgt den inländischen Markt mit Hammelfleisch, während dagegen der grössere Teil des Bedarfs der Industrie an Wolle durch Einfuhr ge- deckt wird. Zr