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stufige Pumpe, die sich von den gewöhnlichen
Wasserpumpen hauptsächlich dadurch unterscheidet,
daß sie wegen der regelmäßigen Reinigung leicht zerlegbar
 sein muß.
Luttpumpen und Ventilatoren sind ebenfalls ein unantbehrlicher
 Bestandteil des Maschinenparkes einer
Brauerei geworden. Preßluft mit etwa 3 atlü Druck
wird benötigt zum Abdrücken der Transportfässer,
ir den Gärkeller und hauptsächlich für die Faß- und
Flaschenabfüller. Die dafür bestimmte Luft muß frei
von Öldämpfen und biologisch einwandfrei sein. Zur
Frzeugung dieser Preßluftmengen werden einstufige
Kolbenverdichter bevorzugt, deren Anschaffungskosten
 zwar höher sind als die von Rotationskompressoren,
 die aber dafür eine höhere Lebens-Jauer
 und einen besseren Wirkungsgrad besitzen.
Kolbenluftpumpen mit verhältnismäßig großer
Leistung. dienen ferner zur Erzeugung des Luftstromes
 für die Luftförderanlagen. Viele Brauereien,
mit denen Mälzereien verbunden sind, benutzen diese
Förderart für die Bewegung der Gerste, des Grünınd
 Darrmalzes. Trotz des hohen Kraftbedarfes
aignet sich eine Luftförderanlage, bei der das Ertassen
 des Gutes, die eigentliche Förderung und das
Abladen in einem Arbeitsgang selbsttätig erfolgt, in
hohem Maße für den Mälzereibetrieb wegen der Freizügigkeit
 im Förderweg. Der in einzelnen Abschnitten
 erfolgte Ausbau vieler Betriebe bringt es
mit sich, daß oft die Gersten- und Malzsilos, die einzelnen
 Tennen und die Darren nicht in organischem
Zusammenhang zueinander liegen. Die daraus entstehenden
 Schwierigkeiten überwindet eine Luftjörderanlage,
 die Schüttgüter über alle praktisch
vorkommenden Entfernungen und Höhenunterschiede
;ördern kann. Solche Anlagen arbeiten entweder mit
Druckluft oder mit Saugluft. Die erstere Betriebsweise
 ist vor allem dort geeignet, wo die Gerste oder
das Malz häufig von einer Stelle aus an verschiedene
Plätze verteilt werden soll. Die Saugluftförderanlage
ist für den umgekehrten Zweck vorzuziehen.
Fs sei noch erwähnt, daß die Brauereien und
Mälzereien außer Luftförderanlagen noch andere,
ortsfeste Transporteinrichtungen benötigen, wie
Lastenaufzüge, Becherwerke, Schnecken u. a.
Nach der Darstellung der wichtigsten Kraftmaschinen
 und allgemeinen Arbeitsmaschinen wird
auf das Gebiet der

Prof. Th. Ganzenmüller, Weihenstephan:
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lie größtenteils oder ausschließlich Brauereimaschiaen
 herstellen, ihre Entstehung und Beschäftigung.
Bei der Betrachtung von Brauereieinrichtungen
vird man manchmal finden, daß die Brauereien in
ler Annahme von Neuerungen, die bereits in vervandten
 Industrien Eingang gefunden haben, eine
‚ewisse Zurückhaltung üben. Erinnert sei dabei an
ie Trocknungseinrichtung für das Grünmalz
Darren), an die Frage der Feuer- und Dampfochung,
 an die Würzekühlung (Kühlschiff und Kühlchiffersatz).
 Diese Zurückhaltung gegenüber Ändeangen
 in der brautechnischen Einrichtung findet
.arin ihre Begründung, daß die Beschaffenheit des
indproduktes, des Bieres, oft durch scheinbar unvesentliche
 Umstände bei der Herstellung entcheidend
 beeinflußt werden kann, ganz im Gegenteil
u den Erzeugnissen der übrigen Nahrungsmittel-„dustrie.
 Infolgedessen gehen die meisten Brauer
ur mit einer gewissen Vorsicht an Neuerungen
‚eran, die in den Herstellungsgang des Bieres unnittelbar
 eingreifen.

Jie maschinentechnische Ausgestaltung der Mälzerei
zurde durch das Zusammenarbeiten mit der
Aaschinenindustrie entwickelt und gefördert. Die
Hnrichtungen für die Reinigung und Lagerung der
jerste, die größtenteils von der Mühlenindustrie
ıbernommen wurden, seien an dieser Stelle über-‚angen,
 dagegen die Fortschritte in der Grünmalz-‚sereitung
 etwas näher ausgeführt.
In früheren Zeiten und teilweise auch heute noch
‚folgt die Behandlung der auf der Tenne befindlichen
jerste mit den einfachsten Handgeräten (Schaufel
nd Pflug). Damit wird zugleich die Temperatur,
lie Belüftung und Befeuchtung des Haufens beein-Iußt.
 Diese Betriebsweise erfordert sehr viel Platz
nd menschliche Arbeit. Es setzten deshalb schon
ehr früh Bestrebungen ein, die Behandlung der
jerste während des Keimens zu mechanisieren. Wie
»s bei der Schwierigkeit dieses Gebietes nicht anders
zu erwarten war, gingen diese Versuche haupt-Aächlich
 von seiten der Mälzereifachleute aus. Nach
‚ahlreichen Rückschlägen sind heute diese Betrebungen
 zu einem erfolgreichen Abschluß geführt
vorden. Mehrere Fabriken liefern jetzt mechanischneumatische
 Mälzereien, in denen die gleichen
Nachstumsbedingungen für das Malz hergestellt
verden können wie auf der. Tenne. Das Malz beindet
 sich dabei in eisernen Trommeln oder in genauerten
 Kästen. Das Durchmischen des Grünnalzes
 erfolgt durch Drehen der Trommel oder durch
‚esondere Wender. Mit Hilfe von Ventilatoren kann
‚ach Bedarf Luft durch die Malzschicht geführt
verden, die vorher in besonderen Kammern auf die
srforderliche Temperatur gebracht und mit Feuchtigceit
 gesättigt wird.

vigentlichen Brauereimaschinen

übergegangen. Es ist klar, daß bei dem großen Umiang
 dieses Stoffes nur einzelne Gebiete berührt
werden können, die besonders deutlich den Umfang
der benötigten Einrichtungen und das Zusammenarbeiten
 von deren Verbraucher und Hersteller erkennen
 lassen. Den Bedürfnissen der Brauindustrie
verdankt eine Reihe bedeutender Maschinenfabriken,