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diese Fläche aufgetragen, die Trommel dreht sich
weiter, und inzwischen trocknet die Substanz aus.
ıhre Anschaffungskosten sind sehr hoch, so daß
meistens Muldentrockner verwendet werden. Der
Trockenapparat besteht hier aus einer beheizbaren
Mulde, in welcher ein Bündel Dampfrohre mit
Schaufeln rotiert. Die Heizrohrbündel werden
:jeselnd mit den Trebern bestreut, die eingebauten
Schaufeln besorgen das Mischen und Fortbewegen.
Jer Kraftverbrauch ist sehr gering.
Die Trockentreber besitzen ungefähr dieselbe Zusammensetzung
 wie die Trockensubstanz der
ieuchten Treber, nur daß der Wassergehalt etwa
7—10 % beträgt. Ihr Stärkewert ist 50,3. Die Verdaulichkeit
 ist um so höher, je niedriger die Temperatur
 war, bei der die Treber getrocknet worden
sind. Die mit direkten Feuergasen erhitzten und
stark dunklen Biertreber sind weniger wert wie die
aellen, bei niedriger Temperatur getrockneten.
An gute Trockenware sind folgende Anforderungen
zu stellen:
Biertreber sollen bei mäßiger Wärme getrocknet und frei
/on brenzligen, angebrannten, kohligen Teilen sein.
Sie sollen einen an Stroh erinnernden Geruch haben und,
mit lauwarmem Wasser angerührt, weder sauer noch schimmelig
 riechen. Mit sterilem Wasser angefeuchtet dürfen sie
bei Brutwärme keine Neigung zur Wucherung von Schimmel-»pilzen
 und Bakterien zeigen und müssen geruchlos bleiben.

Prof. Kurt Trautwein, Weihenstephan:
ANSTATT HA

lie chemische Beschaffenheit derselben in Vergleich
zebracht ist mit Iufttrockenem Hafer.
Der Anfall! von Biertrebern ist ein gewaltiger,
Jehmen wir zur Zeit für Deutschland nur eine jährıche
 Biererzeugung von 55 Millionen hl an und
echnen wir auf 100 hl Bier 636 kg Trockentreber,
;o beträgt die jährliche Produktion an getrockneten
rebern rund 3500000 Doppelzentner. Sie verkörpern
inen Wert von 56 Millionen RM.
Hopfentreber.
Nach dem Abläutern wird die Würze mit Hopfen
‚ekocht. Derselbe verleiht dem Bier den aromaischen
 Geschmack, wirkt klärend und macht es
viderstandsfähig gegen Infektionen. Nach bendigtem
 Kochen wird der Hopfen durch den sogeannten
 Hopfenseiher wieder in Form von Hopfenvebern
 entfernt.
Der ausgebraute Hopfen wird gerne als Düngernittel
 verwendet. Er wird, mit frischem Stalldünger
rermischt, zum Verrotten gebracht oder namentlich
a Gärtnereien in schwere kalte Lehmböden hinein-‚earbeitet,
 die er lockerer und wärmer macht.
JYamentlich leistet er gute Dienste im Mistbeet, wo
r das Aufkommen des so gefürchteten Mistpilzes
zarhindert.
Neuerdings finden aber auch die Hopfentreber, in
rischem und getrocknetem Zustand, als Futtermittel
/erwendung. In Zusammensetzung und Verdaulich-&lt;eit
 sind sie geringem Wiesenheu gleichwertig, wie
aus Abbildung 4 hervorgeht.

Die getrockneten Biertreber lassen sich als Futtermitte]
 für alle Tiere verwenden. An Kühe und Mastrinder
 gibt man pro Tag und Kopf 2—3 kg, an Mastschafe
 bis 0,5 kg, schwach angefeuchtet in Mischung
nit Häcksel, Spreu oder Wurzelfrüchten. Auch die
&gt;ferde nehmen die getrockneten Biertreber gerne.
Man kann die Hälfte des Hafers durch sie ersetzen.
Als Schweinefutter sind sie weniger beliebt, sie
verden von diesen Tieren auch schlecht ausgenützt.
Nach Mach kostet bei Verfütterung der getrockneten
 Biertreber, unter Annahme eines Marktareises
 von 16 RM. pro 100 kg, eine Stärkewertsinheit
 31,8 Pf. und 1 kg Eiweiß 50,5 Pf. Die entsprechenden
 Zahlen für Hafer betragen 37,7
zw. 136,1.
Über die Hochwertigkeit der getrockneten Bier-'reber
 gibt am besten Abbildung 3 Aufschluß, bei der

m
ns Wiesenheit
+4 Keflner)|

E60

0 30 HO

8 80T

4hb.

Die Hopfenrückstände haben wohl einen stark
xitteren Geschmack, werden aber sowohl von Rindvieh
 wie auch von den Pferden in nicht zu großen
Mengen ohne Widerwillen gefressen. Sie sollen
sogar eine appetitanregende Wirkung ausüben. Am
besten gibt man sie den Tieren vermengt mit Melasse.

1 M
pn
Tampa,

Hefte.
Ein sehr wertvolles Nebenprodukt der Brauerei ist
lie Hefe. Bei der Vergärung der Würze entwickeln
sich davon große Mengen. Sie setzen sich am Boden
les Gärbottichs ab (Untergärung) oder werden nach
»ben ausgeschieden (Obergärung). Von diesen Hefen

A E60 50 HH

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“a”

2 20 280 A

1 bh.