V., 2. Die Gesellschaft für die Geschichte und Bibliographie des Brauwesens. 9235
3. 108, eine solche über Band III dieser Veröffentichungen
 gebracht. Sämtliche Bücher haben ferner
ne eingehende Würdigung von Professor Dr.
laberling in den „Mitteilungen für Geschichte der
Aedizin und der Naturwissenschaften‘“ erfahren.
Schon früher hatte Professor Ebeling in Berlin, der
lerausgeber des Reallexikons für Assyriologie, auf
irund der Veröffentlichungen der Gesellschaft
)r. Huber als Mitarbeiter herangezogen. Auch im
ichulunterricht und in Universitätsvorlesungen werlen
 die Ergebnisse der von der Gesellschaft verınlaßten
 Forschungen bereits: mehrfach verwendet.
So hat die Entwicklung der Gesellschaft in den.
Vachkriegsjahren einen recht erfreulichen Verlauf
;enommen. 200 Mitglieder im In- und Auslande be-&lt;unden
 ihr Interesse und ihre tatkräftige Mitarbeit
ın den großen Aufgaben der bibliographischen und
‚raugeschichtlichen Forschung, und immer mehr
nacht sich in der Öffentlichkeit der Einfluß geltend,
len ihre Tätigkeit für die Hervorhebung der geıcChichtlich
 so fest begründeten Bedeutung des Brauzewerbes
 besitzt. Möge ihre Arbeit auch weiterhin
von Eriolg gekrönt und von Anerkennung bezleitet
 sein!

Geschichte des Klosterbrauwesens und über das
Alter der untergärigen Braumethode in Bayern von
Studienprofessor P. MNdefons Poll, O.S.B., die Beschreibung
 einer altägyptischen Bierhefe aus der Zeit
um. 2000 v. Chr., des Saccharomyces Winlocki, mit
Abbildungen von Professor Dr. J. Grüß, die Geschichte
 der Carlsberg-Brauerei von Dr. Lis Jacobsen,
 sowie die Untersuchungen über die Bier- und
Brauverhältnisse im der alten Hansastadt Soest von
Dr. Hermann Schmoeckel und Beiträge zur Geschichte
 des Braugewerbes in Oldenburg von
Studienrat TA. Reil.
Die Veröffentlichungen der Gesellschaft haben über
die Fachkreise hinaus in der wissenschaftlichen Welt
vielfache Anerkennung gefunden. Die Würdigung
ihrer Arbeiten durch ausführliche Besprechungen
hat sich an einer Reihe von Beispielen gezeigt.
So haben u. a. das Archiv für Orientforschung,
Berlin, Bd. V (1928), Heft 1, S. 27, eine ausführliche
Besprechung aus der Feder von Henry Fr. Lutz. von
der Universität für Kalifornien über Band I und II
der Veröffentlichungen über „Bier und Bierbereitung
bei den Völkern der Urzeit‘“ und die „Ostasiatische
Rundschau“, Hamburg, 9. Jahrg. (1928), Heft 4,