Gruppe I Brauereien,

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Gesamtansicht der Brauerei von der Wasserseite

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Antänge und Genossenschaiftsgründung,
Die Anfänge der Brauerei gehen bis auf
die Gründungszeit Friedrichshagens zurück. Der
Ort wurde 1753 von Friedrich dem Großen als Siedlung
 gegründet. Der Kriegs- und Domänenrat
Pfeiffer, der die Gründung Friedrichshagens durchführte,
 hat hier für sich ein Lehnschulzengut errichtet,
 mit dem ein Krug verbunden war. Sehr
wahrscheinlich ist, daß die Bierbrauerei auf dem
Lehnschulzengrundstück von Anbeginn betrieben
worden ist. Der Lehnschulze Wilhelm Schäfer, der
[869 das Schulzengut übernahm, fügte das gegenüberliegende
 Müggelbudengrundstück hinzu als
„Gasthof“ mit der Bezeichnung „Müggelschloß“.
Seit 1888 war das Unternehmen in Händen von
Wilhelm Wallburg und Janssen, seit 1893 war Wallvurg
 alleiniger Eigentümer, bis später seine beiden
Söhne als Teilhaber eintraten. Am 1. März 1900 war
Wilhelm Wallburg ausgeschieden und August Pauli
als Teilhaber in die Brauerei eingetreten, die von nun
an firmierte: „Brauerei Müggelschlößchen Wallburg
und Pauli‘.
Am 1. September 1901 entstand aus diesem Unternehmen
 die jetzige Genossenschaftsbrauerei.

Es bestand in Berlin seit 1896 eine Einkaufs-Genossenschaft
 des Verbandes der Gast- und
Schankwirte, die ursprünglich mit der Aktienbrauerei
Hohenschönhausen einen Bierlieferungsvertrag abyeschlossen
 hatte. Der auf Erwerb eines eigenen

Jierunternehmens auf genossenschaftlicher Grundage
 hinausgehende unter den Mitgliedern entstandeıen
 Bewegung kamen die Herren Wallburg und Pauli
;ntgegen, indem sie durch eigene Kapitalbeteiligung
ler Genossenschaft die Übernahme der ehemaligen
3rauerei Wallburg &amp; Pauli ermöglichen. Diese
Jbernahme erfolgte am 1. September 1901. ;
Schwere Jahre des Anfangs.
Die Jahre des Anfangs waren schwer.
Zinerseits waren Neubauten und Anschaffungen notvendig,
 andererseits blieb der Bierabsatz hinter den
Irwartungen zurück. Es wurde daher am 1. Juli 1903
lerr Arthur Göhler von der Stadtbrauerei Rosenheim
zur technischen Leitung des Unternehmens berufen,
nit dessen Eintritt im technischen Betrieb ein Umschwung
 eintrat und die Qualität des Bieres sich
)jesserte, So daß das Produkt sich bald allgemeiner
3eliebtheit erfreute.
Die schwere Krisis der Geschäftsiahre 1902 und
903 hätten eigentlich zum Konkurs des Unterıehmens
 führen müssen, wenn dies nicht durch per-‚önliche
 Opfer des Herrn Direktor August Pauli vernieden
 wäre. Das Jahr 1905 hatte zum erstenmal
änen Reingewinn zu verzeichnen.
So wurden nach einer Zeit schwerer Entwicklung
nit vielen Mühen und Opfern auf dem Wege zur Fr-'eichung
 des gestellten Zieles beständig Fortschritte
zemacht. Wenn auch die Genossenschaftsbrauerei
n den ersten Jahren ihres Bestehens. keine
Dividenden und Bierrückvergütungen ausschütten