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Sonderbeschreibungen:

950-PS-Zweizylinder-Dampfmaschine
mit 2 gekuppelten Binderschen Ammoniak-Kompressoren von 500000 Kalorien stündlicher Leistung

Konnte, durfte man immerhin behaupten, daß die
Brauerei ihre wesentliche Aufgabe, nämlich
 dem Gastwirtsstand aus sich selbst heraus sein
wichtigstes Betriebsmaterial, das Bier, gut zu liefern,
schon erfüllte. . Auch die. finanziellen Erfolge
steigerten sich mit jeden 1000 hl des Bierabsatzes.

Aufsteigende Entwicklung,
Dank des zunehmenden Vertrauens waren die
Jahre 1906 und 1907 in der Entwicklung des
Jnternehmens besonders günstig. 1906 konnte
zum erstenmal eine Dividende verteilt werden,
Spareinlagen zeugten von dem Vertrauen der Ge-10ssenschaftler.
 Grundstücke für die Abteilung
Stralau wurden erworben, ein neuer großer Dampfer
Üür den Biertransport beschafft.
Die Mitgliederzahl war 1908 auf mehr als 500 angewachsen.
 Ungeachtet der einsetzenden scharfen
Konkurrenzen der Berliner Ringbrauereien und trotz
arhöhter Belastung des Braugewerbes hielt die
günstige Entwicklung auch weiterhin an. Im Jahre
1909 wurden erhebliche Betriebserweiterungen vorzenommen,
 der Brauereiausschank Neu- und Um-Jauten
 unterzogen. Die verzinslichen Spargeldeinlagen
 nahmen so zu, daß im Jahre 1908 eine
eigene Sparkasse eingerichtet wurde.
Im zweiten Jahrzehnt,
Als die Genossenschaftsbrauerei im Jahre 1911 auf
‚hr zehniähriges Bestehen zurückblickte. hatte sich

ler Absatz von 16241 hl auf 95430 hl gesteigert;
während man in den ersten Jahren mit Verlust
ırbeitete, war das Jahr 1911 durch einen Reingewinn
‚on 186 920 M. gekennzeichnet.
Im August 1912 konnte die Brauerei zum erstenmal
lie Umsatzziffer von 100000 hl Jahresausstoß über-;chreiten.
 Dadurch waren allerdings die vorhandeıen
 Betriebsanlagen so ausgenutzt, daß die Gefahr
»#äines Stillstandes in der Entwicklung drohte. Es bot
;xich aber die günstige Gelegenheit zur Erwerbung
ies benachbarten Klutschen Villengrundstücks mit
r‚roßem Garten, wodurch die Möglichkeit zum
veiteren Ausbau der Brauerei gegeben war.
Nach Fertigstellung des neuen GärındLagerkellers
 konnte die Genossenschaftsrauerei
 im letzten Friedensgeschäftsiahr 1913/14
)ereits einen Bierausstoß von 144 000 hl verzeichnen.
Die Kriegs- und Nachkriegszeit,
Da brach der Weltkrieg aus, der natürlich
uch für die Absatzverhältnisse der Brauerei nicht
ıhne Einfluß blieb. Der Bierabsatz ging zurück,
icChwerste Eingriffe in die Produktion erfolgten. Um
lie Gastwirtskundschaft besser versorgen zu können,
vurden Brauereikontingente von acht durch die
Criegsverhältnisse stillgelegten Brauereien aufvekauft
 und mit zollamtlicher Genehmigung auf
“"riedrichshagen übertragen. Wenngleich angesichts
ler Kosten an diesen weiter nichts zu verdienen war,
zelang es doch dadurch der Genossenschaftsbrauerei,