* Gruppe I Brauereien.

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Maischefiller

lich zusammen mit der Entwicklung Schönebergs vom
Dorf von 4500 Einwohnern im Jahre 1871 zur Stadt
von 187 000 Einwohnern im Jahre 1914. Auf dieser
gemeinsamen Entwicklung beruht die freundschaftliche
 Verbundenheit, die noch heute zwischen den
alteingesessenen Schöneberger Familien und unserem
Unternehmen besteht.‘
Von den ersten Jahren nach der Gründung bis in
die Mitte der achtziger Jahre hatte das. Unternehmen
 unter mannigfachen Schwierigkeiten zu
leiden. Der Rückschlag, den die allgemeine Konjunktur
 nach dem Sturm der Gründerjahre erlitt,
machte sich auch für die Brauerei bemerkbar. Außerdem
 fehlte es ihr an der nötigen Stabilität in der
Leitung, da Vorstand und Braumeister sehr oft
wechselten. So kam es, daß der Absatz sich nicht
wesentlich über 30 000 hl steigern ließ, ein Quantum,
das nicht ausreichte, um für das hohe Aktienkapital
von mehr als eineinhalb Millionen Mark eine
nennenswerte Dividende herauszuwirtschaften. Mit
Jahren, die ganz ohne Erträgnis blieben, wechselten
solche, in denen eine Dividende von durchschnittlich
2% verteilt wurde. Einschließlich der ertraglosen
Jahre betrug die Dividende im Durchschnitt bis zum
Jahre 1884 nur 1% %. Immerhin gelang es, eine
Zusammenlegung des Aktienkapitals zu vermeiden
und die finanziellen und technischen Betriebsmittel
auf einer angemessenen Höhe zu halten. So wurde

m Jahre 1884 eine Lindesche Eismaschine aufrvestellt,
 um die bis dahin geübte Natureiskühlung
lurch die zuverlässigere künstliche Kühlung zu ersetzen.
 Diese Maschine war unseres Wissens die
;rste, die in einer Berliner Brauerei in Betrieb geangte.

Durch Erweiterung der Kühlanlagen, Vergrößeung
 der Malzdarren und verschiedene andere Neu-;inrichtungen
 wurden die technischen Anlagen verjessert.
 Die damit gleichzeitig ermöglichte Verjesserung
 der Bierqualität unterstützte die inteniven
 Bemühungen um Erschließung neuer Absatz-.
rebiete, so daß schon das Jahr 1885/86 eine Steigeung
 des Absatzes um mehr als 12000 hl auf über
j0 000 hl brachte. Die durch diese Absatzsteigerung
‚edingte bessere Ausnutzung des Betriebes zeigte
ich in erhöhter Rentabilität, die bei reichlichen Abchreibungen
 und Rückstellungen die Verteilung
ner Dividende von 4 % gestattete.
Die Geschäftsleitung erkannte richtig, daß eine be-‚onders
 intensive Bearbeitung des damals allgemein
;rst im Entstehen begriffenen Flaschenbiergeschäftes
vesentlich zur Popularisierung des Schöneberger
lieres und damit auch zur indirekten Hebung des
*aßbierkonsums beitragen mußte. Sie ließ sich dajer
 die Pflege dieses Geschäftszweiges besonders
ıngelegen sein und erzielte so nicht nur eine {fortaufende
 Hebung des gesamten Umsatzes, sondern