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-  Sonderbeschreibungen:

Festgespann (vier Hengste) zur 1. westdeutschen Gastwirtsmesse 1926.

Köln und den Großstädten im Rheinland, aber auch
die zu diesen Städten gehörenden Landbezirke
werden von der Hirsch-Brauerei Köln A.-G. in
großem Umfange beliefert. Hier findet sie hauptsächlich
 Absatz in den Industriebezirken und den
oraunkohlenfördernden Gebieten. Auf der anderen
Seite hat Köln in den letzten Jahren einen bedeutenden
 Aufschwung genommen, wozu die Messen besonders
 beitragen. So bietet sich für die Hirsch-Brauerei
 Köln A.-G. ein guter Absatz in dem
großen Industriezentrum Köln. Die Fabrikanlage
befindet sich jedoch nicht im Innern der Stadt,
sondern in dem Vorort Bayenthal, wo die staubfreie
 Luft und die kühlen Lagerungsmöglichkeiten
für die Herstellung des köstlichen Gerstensaftes vorhanden
 und ebenso die Vorbedingungen der chemischen
 Zusammensetzung des Wassers in hervorragendem
 Maße gegeben sind.
Das Brauereigrundstück hat einen großen Gesamt-Jächenraum
 von 10 000 qm, so daß die Ausdehnungsnöglichkeit
 in jeder Beziehung vorhanden ist.
Die Produktionsfähigkeit beträgt über
7200 000 hl. Die Brauerei ist mit einem Eismaschinenbetrieb
 mit 500 000 Kältekalorien versehen bei einer
:äglichen Herstellungsmöglichkeit von 1000 Zentner
Eis. Eine besondere Gewähr für die Sicherheit der
‚Jderstellung ihrer vorzüglichen Produkte- bietet ein
eigenes modern eingerichtetes Laboratorium, dem
die biologische Betriebskontrolle zur Aufgabe gestellt
 ist.
Dir Hirsch-Brauerei Köln A.-G. ist ursprünglich
aus kleinen Anfängen hervorgegangen, sie konnte
1926 auf ein 25jähriges Bestehen zurückblicken.
Nicht unerwähnt seien hierbei die Kriegskontingenterung,
 die späteren Schwierigkeiten in der Inlationszeit

 und die wirtschaftlichen Hemmungen
während der Besatzung. In den lefzten Jahren hat
lie Hirsch-Brauerei Köln A.-G. einen enormen Auf-;tieg
 genommen und zählt heute dank ihrer umichtigen
 und tatkräftigen Leitung zu den ersten
Internehmungen der Branche. Sie gilt als die größte
dkale Brauerei in Köln. Ihre Biere erfreuen sich
Toßer Beliebtheit und der Name ihrer Spezialnarken
 „Hirsch-Bräu-Gold-Export“ und „Hirsch-Milsener“
 ist im Rheinland in Bierkennerkreisen ein
‚eflügeltes Wort geworden. Die Bezeichnungen
Mirsch-Bräu-Gold-Export“ und „Hirsch-Pilsener“
‘ind gesetzlich geschützt. Bei mehreren Ausstellunven
 ist das Erzeugnis der Hirsch-Brauerei Köln
\.-G. mit der goldenen Medaille prämiiert worden.
Jie Güte der Biere ist nicht zum mindesten darauf
murückzuführen, daß die Leitung der Hirsch-Brauerei
%öln A.-G. sich dem technischen Fortschritt im
3rauereiwesen nicht verschlossen hat. Es sind ver-;cChiedene
 Neuanlagen gebaut worden, u. a. in den
etzten Jahren ein Gär- und Lagerkeller nach
lien neuesten Verfahren ‚und anderes mehr. Die
"irsch-Brauerei Köln unterhält an verschiedenen
lätzen Niederlagen, teilweise in ihrem Eigentum,
lie stetig zur Ausdehnung des Absatzgebietes für die
irma beitragen. Das Unternehmen beschäftigt
inen Stab von rund 150 Mitarbeitern. — Der vor-‚ügliche
 Ruf des von der Hirsch-Brauerei Köln
\.-G. vertriebenen Bieres hat der Brauerei auch
nen wertvollen Export eingetragen. Die Ver-;orgung
 der Kundschaft wird wie alle übrigen GecChäftszweige
 von dem Grundsatz geleitet, den Anoorderungen
 der Zeit und der Befriedigung der An-;prüche
 Rechnung zu tragen. Die Hirsch-Brauerei
&lt;öln A.-G. trägt somit das Ihrige zum Wiederaufbau
ler Wirtschaft als belebender Faktor bei.