Gruppe I Brauereien,

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Bierhrenerei

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Das.

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"3Fr6eCr bei Dortmund

Im Jahre 1866 gründeten die Herren Wilhelm und
Heinrich Müser die Brauerei. Eine zielbewußte Leitung
hat es verstanden, ihr im Laufe der Jahre einen hervortragenden
 Platz in der westfälischen Brauindustrie zu
verschaffen.
Der Aufsichtsrat besteht z., Z. aus den Herren: Heinrich
 Müser, Vorsitzender; Heinrich Müllensiefen, stellv.
Vorsitzender; Hans Müser, Bankdirektor Paul Schmidt-Branden
 und Regierungsrat Bürgermeister Dr. Maiweg
und der Vorstand aus den Herren: Kersting, Roßberg und
Brickenstein. — Im Jahre 1886/87 setzte die Brauerei
29801 hl Bier ab; im Jahre 1904/05 war der Absatz auf
150000 hl gestiegen, um dann während des Weltkrieges
und unter seinen Nachwirkungen stark zurückzugehen.
In den letzten Jahren hat er sich aber wieder bedeutend
erhöht. Dies spricht wohl vernehmlich genug für die
Beliebtheit, deren sich das Müser-Bräu, das dicht an der
Stadtgrenze Dortmunds gebraut wird, allenthalben erfreut.
 — Infolge dieser erfreulichen Entwicklung des
Werkes war es erforderlich, die Anlagen neuzeitlich
weiter auszubauen. Demgemäß wurden in den letzten
Jahren der Gärkeller mit Aluminium-Großgärgefäßen und
die Lagerkeller mit eisernen Lagertanks ausgerüstet; ein
neues imposantes Kesselhaus zur Aufnahme von zwei
Wasserrohrkesseln, wovon vorläufig ein Kessel mit
350 am Heizfläche und Wanderrost eingebaut ist, wurde
errichtet,
Nach inzwischen erfolgter Fertigstellung eines
AHochhauses, in dem ein modernes Doppelsudwerk von
80 Ztr. Schüttung, Kühlschiffen, Malzsilos usw. untergebracht
 sind, stellt die Brauerei einen neuzeitlichen, vorbildlich
 eingerichteten Betrieb dar, der sich allen Großbrauereien
 der Umgebung ebenbürtig zur Seite stellen
kann. In der 340 am großen Maschinenhalle sind:
4 Dampfmaschinen mit zusammen 735 PS, 2 Dynamomaschinen
 von je 40 KW mit Zusatzmaschine und Akkumulatorenbatterie
 von 1000 Amperestunden und 1 Dynamomaschine
 von 110 KW. 4 Eismaschinen von zusammen
 565000 Kal. und 2 Generatoren mit einer EisarzeugunNZsmMÖglichkeit

 von 2400 Zentner innerhalb
14 Stunden, aufgestellt,
Die Lagerkeller bestehen aus 18 Abteilungen, die zum
Teil mit Holzfässern und, wie vorstehend bereits ervähnt,
 zum Teil mit eisernen Lagertanks belegt sind.
die Keiler haben eine Lagermöglichkeit von 70—80 000 hl.
Der Gärkeller ist außer mit Holzbottichen mit Aluninium-Großgärgefäßen
 ausgestattet, Der Umfang ist
‚er Lagermöglichkeit der Lagerkeller angepaßt, — Außer
‚em großen Wasserrohrkessel mit 350 am Heizfläche in
lem neuen Kesselhaus sind in dem alten Kesselhaus noch
} Cornwallkessel mit zusammen 400 am Heizfläche vorıanden.
 ‚Den eigentlichen Brauerei-Gebäuden gegenüber
.n der östlichen Seite der Hauptstraße, liegen außer dem
Z7erwaltungsgebäude die großen Stallungen mit Pferdeveide
 und Kraftwagenhallen. Die Ausführung der erorderlichen
 Instandsetzungsarbeiten erfolgt in eigenen
Werkstätten; es sind vorhanden: Betriebsschlosserei,
ıutomobilschlosserei, Schreinerei und Stellmacherei, Hufınd
 Wagenschmiede, Sattlerei und Küferei. Die Zahl der
m Jahre 1928 durchschnittlich beschäftigten Personen
jetrug 189, Zur Beförderung des Bieres an die Kundschaft
 stehen außer 13 Eisenbahnwagen 25 Kraftwagen
ınd ein großer Pferdefuhrpark zur Verfügung. Das Absatzgebiet
 erstreckt sich über Westfalen, Rheinland,
dessen, Waldeck und mitteldeutsche Großstädte, In
„angendreer besitzt die Brauerei außer den eigentlichen
3rauereianlagen noch zwei Wirtschaftslokale und sechs
Z3Zeamten- und Arbeiterwohnhäuser, Die Lage ist sehr
‚ünstig, an beiden Seiten der Hauptstraße, in der Nähe
les Bahnhofs. Der Gesamtgrundbesitz beträgt etwa
‚6 Morgen. An auswärtigen Plätzen besitzt die Brauerei
» Hotels, 1 Restaurant, verschiedene Wohnhäuser und
;ine große Bierniederlage, in der ein eigener Fuhrpark
ıinterhalten wird.
Die angefügten Abbildungen geben eine kleine Über-;jicht
 über einzelne Teile der Brauerei bzw. der jüngsten
Veueinrichtungen.

Kesselhaus

Blick auf das Hochhaus

A0ONdensatoren und Hochhaus

„„afrertianks